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Felix Manuel Nuss

Wie viel Wille ist gewollt?

Beitrag zum philosophischen Verständnis von Selbstbestimmung und Willensfreiheit im Kontext Sozialer Arbeit

ISBN 978-3-8288-3896-3
100 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2017
19,95 €
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Wie viel Wille ist gewollt?

Details

Selbstbestimmung ist in der Sozialen Arbeit ein allgegenwärtiger Begriff. Für professionelle Kräfte ergibt sich jedoch ein Dilemma: Sie sollen einerseits normalisierend auf ihren Gegenüber einwirken und ihn zugleich nach aller Möglichkeit dabei unterstützen, sein Leben selbstbestimmt und nach seinem eigenen, freien Willen zu gestalten.

Mithilfe eines einführenden philosophischen Diskurses zu ‚Willensfreiheit und Selbstbestimmungsfähigkeit‘ des Menschen zeigt Felix Manuel Nuss, welches Vermögen und welche Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines selbstbestimmten Lebens notwendig sind und welche Potenziale sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben. Den Menschen als ein zur Freiheit fähiges Individuum begreifend, wird ein Brückenschlag zur Philosophie des Existenzialismus gewagt und ein emanzipatorischer Konzeptansatz gezeichnet, der den freien Willen des Menschen als den zentralen Ausgangspunkt Sozialer Arbeit definiert.

  • Felix Manuel Wie viel Wille ist gewollt?
    Felix Manuel Nuss (Dipl.-Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, M.A. Soziale Arbeit/ Community Work) promoviert zum Thema des freien Willens und der Sozialraumorientierung. Er ist freiberuflicher Dozent für Soziale Arbeit und Teil des Koordinatorenteams des Co-Curricula Educational Program der Berlin Metropolitan School.

»Dieses wissenschaftlich-philosophische Buch überzeugt durch seine inhaltlich-fachliche Tiefe und die differenzierte Darlegung einer hochanspruchsvollen Materie. Dabei wird der Zugang durch die systematische Gliederung, die sprachliche Schärfe ohne unnötige Abstraktionen sowie die konzeptionell abgeleiteten Praxisbezüge ausgezeichnet gewährleistet. Dieses Buch kann uneingeschränkt sowohl für Studierende, Lehrende und zudem für Handlungspraktiker*innen empfohlen werden. Daher sollte es in keiner Bibliothek der Sozialen Arbeit fehlen, um in Seminaren den Zugang zum besseren Verständnis einer Notwendigkeit der Selbstbestimmungskategorie als Grundlegung Sozialer Arbeit dienlich zu werden. […] Die Lektüre dieses Büchleins ermutigt und fundiert zugleich und macht somit professionsbezogen durchweg Spaß!«
Prof. Dr. Stefan Bestmann – Socialnet