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Rita Hansjürgens

In Kontakt kommen

Analyse der Entstehung einer Arbeitsbeziehung in Suchtberatungsstellen

ISBN 978-3-8288-4152-9
332 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2018
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Details

Dem Entstehen einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung zwischen Klient_innen und Fachkräften der Sozialen Arbeit wird insbesondere im Kontext sogenannter Erstgespräche in Suchtberatungsstellen eine hohe Bedeutung beigemessen. Trotz seiner vermuteten Wichtigkeit wurde dieses Postulat bisher nicht empirisch plausibilisiert. Die hier vorgelegte Dissertation untersucht daher Aufzeichnungen realer Erstgespräche in Suchtberatungsstellen. Ziel ist es, begrifflich zu klären, was genau unter einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung verstanden werden kann, ab wann eine Arbeitsbeziehung entsteht und welche Faktoren den Entstehungsprozess beeinflussen.
Das Ergebnis dieser qualitativen Untersuchung zeigt, dass die sozialpolitischen Bedingungen, unter denen die fachliche Leistung Suchtberatung erbracht wird, die Definition des Konstruktes Sucht und die Fähigkeit der Fachkräfte, diese Bedingungen im Klient_innenkontakt zu neutralisieren, Einfluss darauf nehmen, ob sich eine eher vertrauensvolle oder eine eher misstrauische Arbeitsbeziehung im Kontext von Suchtberatung entwickelt. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Annahme weiterführender Hilfen.

Rita Hansjürgens studierte Sozialarbeit an der Katholischen Fachhochschule NW in Paderborn und Professional Studies mit dem Schwerpunkt klinische Soziale Arbeit an der Hochschule Koblenz, bevor sie mit der hier vorgelegten Dissertation an der Goethe-Universität zu Frankfurt im Fachbereich Erziehungswissenschaften promoviert wurde. Sie arbeitete in verschiedenen Feldern Sozialer Arbeit, darunter zehn Jahre in der ambulanten Suchthilfe. Seit 2010 lehrt sie an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Paderborn.