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Pascal Philipp Buck

Die Invasion der USA 2003 in
den Irak

Gruppenbezogene Machenschaften oder systembedingte Handlungsweise?

ISBN 978-3-8288-4090-4
108 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2018
19,95 €
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Details

Die Invasion der USA 2003 in den Irak war ein Fiasko. Nicht nur, dass die von den USA angeführten Kriegsgründe sich im Nachhinein als völlig haltlos erwiesen – mehr noch – sie stürzten eine von Instabilität geprägte Region weiter ins konfliktäre Aus. Kurz nach der US-Invasion war klar, dass der Irak weder über Massenvernichtungswaffen verfügte, noch Al-Qaida bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unterstützt hatte. Der internationale Aufschrei war groß: Untersuchungsausschüsse wurden einberufen und Verschwörungstheorien wurden laut. Waren es die US-Geheimdienste selbst, die Informationen fehldeuteten oder gar falsche Behauptungen aufstellten, durch die die USA ihre Sicherheit durch den Irak gefährdet sahen? Oder waren es etwa (politische) Akteure, die einer elitären Gruppierung zugehörig, eigene Ziele mit der Invasion der USA 2003 in den Irak verfolgten? Beide Annahmen werden von Pascal Buck in minutiöser Detailarbeit unter Anwendung zweier Theorien aus dem politikwissenschaftlichen Teilgebiet der Internationalen Beziehungen beantwortet: dem ‚Strukturellen Neorealismus’ von Kenneth Waltz und dem ‚Liberalen Intergouvernementalismus’ von Andrew Moravcsik.

AutorenporträtPascal Buck

Pascal Philipp Buck M.A. studierte Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Halle und Bamberg. Sein Forschungsschwerpunkt stellt das politikwissenschaftliche Teilgebiet der Internationalen Beziehungen dar. Hierbei setzt er sich insbesondere mit der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union, der Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschlands auseinander.