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Silke Faber

Spiel-Figuren in den Texten
Thomas Braschs

Ein neues Paradigma postmoderner Theater-Texte

ISBN 978-3-8288-3616-7
356 Seiten, Hardcover
Tectum Verlag 2016
39,95 €
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Spiel-Figuren in den Texten Thomas Braschs

Details

„BRUNKE: Es muß was ganz anderes her … etwas, das den Zugriff lohnt und eine neue Arbeit möglich macht.“
(Thomas Brasch: Domino)

Silke Faber konkretisiert dieses „etwas“, indem sie der Diskussion um Formen postdramatischer Figurationen ein neues Figurenkonzept beisteuert, das sie mit dem Begriff „Spiel-Figur“ fasst. Nach einem formgeschichtlichen Überblick über die Figur als Strukturelement von Theater-Texten entwickelt sie das neue Konzept zunächst systematisch und verifiziert es dann an Texten Thomas Braschs. Dabei wird deutlich, dass die Spiel-Figur aufgrund ihrer Fähigkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Formen zu erfassen, nicht nur als wertvolles Beschreibungs- und Analyseparadigma postmoderner Theater-Texte gelten kann, sondern auch allgemein anwendbar ist.

Besonderes Augenmerk legt Faber auf die Betrachtung intertextueller Spiel-Figuren im Werk Braschs, geht damit über die Analyse eines Einzeltextes hinaus und überträgt literaturwissenschaftliche Erkenntnisse der Intertextualitätstheorie auf den Bereich der Figuration.

  • Silke Faber studierte Germanistik, Mathematik und Romanistik in Mainz, Rom und Heidelberg. Nach einem Doppelabschluss arbeitete sie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dozentin im Bereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. Es schloss sich die Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an. Seit 2007 unterrichtet sie außerdem als Gymnasiallehrerin die Fächer Deutsch und Mathematik.