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Henryk Grossmann

Schriften aus dem Nachlass

Mit weiteren Materialien und Dokumenten hrsg. und bearb. von Jürgen Scheele

ISBN 978-3-8288-3892-5
348 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2017
49,95 €
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Details

Am Vorabend der Weltwirtschaftskrise von 1929 publizierte Henryk Grossmann (1881–1950) mit seinem Hauptwerk, „Das Akkumulations- und Zusammenbruchsgesetz des kapitalistischen Systems“, eines der bedeutendsten Werke der marxistischen Krisentheorie. Zugleich war er von 1925 bis 1948 Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung – zunächst in Frankfurt, sodann in der Emigration in Paris, London und New York. Im Zentrum der vorliegenden Auswahl seiner nachgelassenen Schriften stehen politökonomische Arbeiten aus dem Warschauer Archiv der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Sie fokussieren zum überwiegenden Teil auf den Status der Marxschen Werttheorie und insonderheit auf das Problem der Wert-Preis-Transformation bei Marx. Weitere Abhandlungen gelten konzeptionellen Überlegungen zu den ökonomischen Bedingungen des deutschen Faschismus und zu wissenschaftshistorischen Themen. Der Publikation angefügt sind ferner mehrere archivalische und bio-bibliographische Verzeichnisse sowie ein Dokumentenanhang mit Reproduktionen ausgewählter Materialien. In der Gesamtheit ergibt sich ein neuer, bislang in dieser Intensität nicht bekannter Blick auf das Leben und Werk von Henryk Grossmann.

Jürgen Scheele, Jg. 1963, Dr. phil., promovierte 1997 mit einer Arbeit über Henryk Grossmann in Marburg. Er ist als Referent für Digitalpolitik in Berlin tätig und war nebenberuflich langjährig Bearbeiter eines Briefbandes im Rahmen der von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA).