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Moritz Burgmann

Deutsches Sprachgut im
Französischen

Aspekte lexikalischer Transferenz im 17. und 18. Jahrhundert

ISBN 978-3-8288-8725-1
445 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2004
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Deutsches Sprachgut im Französischen

Details

Der Beitrag des Deutschen zum französischen Wortschatz wird gemeinhin niedrig veranschlagt. In der vorliegenden Arbeit kann hingegen gezeigt werden, dass bei gründlicher Auswertung von französischen und deutschen Primärtexten des 17. und 18. Jahrhunderts eine beträchtliche Anzahl von Entlehnungen aus dem Deutschen zutage tritt, die bislang unbekannt waren oder nicht als solche erkannt wurden: die Hälfte der Lemmata wird hier erstmals erfasst. Zugleich liefern zahlreiche dieser Entlehnungen wertvolle Informationen zur Herausbildung einzelner Fachsprachen, insbesondere im Bereich der Mineralogie und des Bergbaus.

Moritz Burgmann untersucht das äußere ebenso wie das innere Lehngut und versucht, die Integrationsschritte jeder einzelnen lexikalischen Einheit so detailliert wie möglich nachzuzeichnen. Dabei wurden nicht nur Erst-, sondern auch Letztbelegsdaten ermittelt. Zudem wird dem Wechselverhältnis mit konkurrierenden, zumeist autochthonen Bezeichnungen Rechnung getragen. So erhält jedes Wort seine eigene Biographie, die über die reine Belegdatenforschung weit hinausgeht.

  • Moritz Deutsches Sprachgut im Französischen
    Dr. Moritz Burgmann, geboren 1974 in Bonn. Magisterstudium der Romanistik, Germanistik und Geschichte in Bonn und Montpellier; Promotion 2004 in Bonn bei Prof. Dr. Heinz Jürgen Wolf. Publikationen zur französischen und sardischen Sprache und Sprachgeschichte; heute Gymnasiallehrer für Französisch und Geschichte in Bonn.