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Wilhelm Muschka

Agnes von Waiblingen –
Stammmutter der Staufer und
Babenberger-Herzöge

Eine mittelalterliche Biografie

ISBN 978-3-8288-2889-6
362 Seiten, Hardcover
Tectum Verlag 2012
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Agnes von Waiblingen – Stammmutter der Staufer und Babenberger-Herzöge

Details

Agnes von Waiblingen (1072–1143) war die einzig überlebende Tochter des Canossa-Kaisers Heinrich IV. Sie und ihr erster Gemahl Herzog Friedrich I. von Schwaben sind die Eltern des ersten staufischen Königs Konrad III. Über ihn wurde Agnes Stammmutter des wohl bedeutendsten mittelalterlichen Herrschergeschlechts der Staufer. Nach dem Tod Herzog Friedrichs heiratete sie in zweiter Ehe Markgraf Leopold III., den Heiligen, von Österreich und hatte mit ihm mindestens elf weitere Kinder, darunter den großen mittelalterlichen Geschichtsschreiber Otto von Freising und den ersten österreichischen Herzog Heinrich II. Jasomirgott. Mit Letzterem wurde Agnes auch Stammmutter des herzoglichen Zweiges der Babenberger.

Wie keine andere Frau der Geschichte umringen Agnes innerhalb ihrer Familie zahlreiche gekrönte Häupter. Der Grad ihrer Stellung und die ihr entgegengebrachte hohe Wertschätzung werden dabei nicht nur aus ihrer Einbindung in Politik und Rechtsgeschäfte deutlich. Auch ihre kulturellen und künstlerischen Aktivitäten sowie ihre an die beiden Heiligen Elisabeth von Thüringen und Hedwig von Schlesien gemahnende Mildtätigkeit und Frömmigkeit haben dafür gesorgt, dass ihr Leben und Charisma selbst nach neun Jahrhunderten nicht an Faszination und Strahlkraft eingebüßt haben – Gründe, sie unter die bedeutendsten Persönlichkeiten an der Schwelle vom 11. zum12. Jahrhundert einzureihen.

  • Wilhelm Muschka, geb. 1936 in Mähr.-Ostrau/Sudetenland. Nach Kriegsende Exekution des Vaters, knappes eigenes Überleben sowie Vertreiben der Restfamilie durch die Tschechen. Es folgen humanistisches Gymnasium, drei Jahre Priesterseminar und ein Studium der Elektrotechnik. Im anschließenden Berufsleben tätig als Diplomingenieur und – nach Prüfung durch die Patentbehörden in München 1977 – als Patentanwalt. 1994 Vorruhestand und Beginn eines Zweitstudiums der Mediävistik und Theologie in Freiburg i. Br. mit Promotion 2000. Verheiratet, zwei Kinder, fünf Enkelkinder. Seit 1980 auch freiberuflicher Autor und Koautor der Tagespresse, der Reihe „Lebensbilder aus Baden-Württemberg“ und mehrerer Bücher geschichtlicher und politischer Thematik.
  • »Wilhelm Muschka […] ‚erweckt’ die Figur der Geschichte zum Leben. Mit immensem Fleiß, großer Akribie und einer sprachlich hochsoliden Darstellung trägt er zusammen, was sich zu Agnes überliefert hat. […] Es gelingt das Kunststück, ein großes Stück europäischer Geschichte zugänglich zu machen.«
    Passauer Neue Presse
  • »In seinem umfassend recherchierten Werk legt er überzeugend dar, warum ihr Leben und Charisma selbst nach neun Jahrhunderten nicht an Faszination und Strahlkraft eingebüßt hat.«
    Der Eulenbrief