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Ina Hagen-Jeske

„Zu weiß für die Schwarzen
und zu schwarz für die
Weißen“

Der künstlerische Umgang mit Identität, Rassismus und Hybridität bei Samy Deluxe und B-Tight

ISBN 978-3-8288-3766-9
365 Seiten, Hardcover
Tectum Verlag 2016
34,95 €
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„Zu weiß für die Schwarzen und zu schwarz für die Weißen“

Details

Bin ich schwarz, weiß oder beides? In ihren Tracks nehmen die beiden afrodeutschen Rapper B-Tight und Samy Deluxe Stellung zu öffentlichen Debatten über nationale Identität, Integration und Rassismus und prägen diese – dank ihrer Popularität – auch entscheidend mit. B-Tight nutzt dafür vor allem das Stilmittel der Provokation und die plakative Verwendung des N-Wortes. Samy Deluxe hingegen regt über die Herstellung von Empathie kritisches Denken bei seiner Hörerschaft an.

Bislang fehlte ein etabliertes Instrumentarium für eine ethnologische Werkanalyse von Rap. Ina Hagen-Jeske verknüpft in ihrer Studie postkoloniale Konzepte mit dem Ansatz der kulturellen Ökologie aus den Literaturwissenschaften. Dieses interdisziplinäre Interpretationsmodell erlaubt es ihr, nicht nur die sprachlichen, musikalischen und visuellen Aspekte von Rap zu beleuchten, sondern auch den gesellschaftlichen wie künstlerischen Wert der Rap-Tracks herauszustellen.

  • Ina „Zu weiß für die Schwarzen und zu schwarz für die Weißen“
    Ina Hagen-Jeske studierte an der Universität Augsburg Europäische Ethnologie/Volkskunde mit den Nebenfächern Amerikanistik und Politikwissenschaften. Beim Tectum Verlag veröffentlichte sie bereits 2009 ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „verliebt – verlobt – verkauft? Formen der Eheschließung von Frauen türkischer Herkunft in Deutschland. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Universität Augsburg tätig, an dem sie mit der vorliegenden Studie im Frühjahr 2014 promoviert wurde. Zu ihren Forschungsinteressen zählen neben den Postcolonial und Critical Whiteness Studies auch die Migrations- und Szeneforschung.