Springe zum Hauptinhalt »

Mein Warenkorb
Der Warenkorb ist leer

Reinhard Kopiez, Jessika Dressel Marco Lehmann

Vom Sentographen zur
Gänsehautkamera

Entwicklungsgeschichte und Systematik elektronischer Interfaces in der Musikpsychologie

ISBN 978-3-8288-2621-2
210 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2011
29,90 €
inkl. 7% MwSt., versandkostenfrei
Lieferzeit 1-3 Tage
23.99 €
inkl. 19% MwSt., versandkostenfrei
Lieferzeit sofort
Vom Sentographen zur Gänsehautkamera

Details

Die Entwicklung der Musikpsychologie wurde in den letzten 40 Jahren begleitet durch die Entstehung einer Vielzahl von Messgeräten zur Erfassung des menschlichen Musikverstehens und -erlebens. Diese Geräte spielten für den Aufstieg der Musikpsychologie zur wichtigsten Disziplin der empirischen Musikforschung eine zentrale Rolle. Doch welche Forscherin oder welcher Forscher kennt die Hintergründe von Erfassungssystemen wie dem Sentographen, dem Continuous Response Digital Interface (CRDI) oder der Gänsehautkamera? Häufig sind die Quellen zu diesen Interfaces weit verstreut und zum Teil nur schwer zugänglich. Zum ersten Mal liegt nun mit dieser spannenden Dokumentation sowohl eine Ideengeschichte musikpsychologischer Interfaces seit 1970 als auch eine Systematik vor. Die Beziehungen zwischen den mehr als 30 dokumentierten Einzelentwicklungen werden in einem überschaubaren Stammbaum der Interfaces dargestellt. An den Interface-Entwicklungen ist abzulesen, wie die empirische Musikforschung immer wieder neu versucht, die Eigenleistung des psychischen Apparats beim Musikhören mit objektiven und den jeweiligen Fragestellungen angemessenen Methoden zu ergründen. Die Autoren wollen Wissenschaftlern eine schnelle Orientierung bei der täglichen Arbeit und bei der Entwicklung von Erfassungssystemen an der Schnittstelle von Mensch und Messgerät geben.
  • Friedrich Platz, M. A., beendete zunächst sein Schulmusikstudium für das Lehramt an Gymnasien und den Magisterstudiengang Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Er arbeitet zur Zeit an einer Dissertation über die visuellen Attribute des Musikerauftritts.
  • Jessika Dressel schloss 2010 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover ihr Masterstudium Musik für das Lehramt an Gymnasien mit dem Zweitfach Mathematik ab.
  • Dipl.-Psych. Dr. Marco Lehmann studierte zunächst Psychologie und promovierte 2010 über die alltäglichen Umgangsformen Jugendlicher mit Musik (Wissenschaftlicher Verlag Berlin). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Sozialpsychologie der Musik und empirische Methoden der Musikforschung. Er ist seit 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg.
  • Prof. Dr. Reinhard Kopiez ist seit 1998 Professor für Musikpsychologie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Seine Arbeitsschwerpunkte sind musikalische Performanz und musikalische Alltagskulturen. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen u. a. Arbeiten über Fußballfangesänge, Clara Schumanns Konzertprogramme, die Offenohrigkeit bei Grundschulkindern und die Händigkeit von Musikern. Er ist Mitherausgeber des Standardwerks Musikpsychologie. Das neue Handbuch (Rowohlt Verlag 2008).