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Paul Drogla

Vom Fressen und
Gefressenwerden

Filmische Rezeption und Re-Inszenierung des wilden Kannibalen

ISBN 978-3-8288-3276-3
154 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2013
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Vom Fressen und Gefressenwerden

Details

Der Film liebt seine menschenfressenden Monster: Vampire und Wolfsmenschen als klassische Vertreter ebenso wie modernere Varianten von Hinterwäldlern, Degenerierten und Mutanten. Auch hochgradig zivilisierte Menschen wie Hannibal Lecter und Patrick Bateman reihen sich in den Motivkanon und genießen das Interesse von Zuschauern und Forschung gleichermaßen.

Der motivische Ursprung all dieser Figuren, der im Dschungel verborgene Kannibale, wird dagegen recht stiefmütterlich behandelt. Seinem Auftritt in den überwiegend italienischen Horrorfilm-Produktionen der 1970er- und ’80er-Jahre wird noch am ehesten Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei lässt sich gerade außerhalb des Horrorgenres der hohe Attraktivitätsgrad des Kannibalenmotivs belegen. Paul Drogla schafft darum einen genreübergreifenden Überblick und illustriert den Kannibalen in seiner natürlichen Form als Filmmonster.

»Vom Fressen und Gefressenwerden ist meines Wissens nach das erste deutschsprachige Buch, welches sich explizit wissenschaftlich mit dem Bild des wilden Kannibalen im Film beschäftigt. […] Sobald Paul Drogla aber tief in das Thema seiner Arbeit eintaucht, gelingt es ihm, den Leser auf sprachlich hohem, aber verständlichen Niveau, souverän durch seine Arbeit zu führen, und seine Schlussfolgerungen klar begreiflich zu machen.«
Marco Koch – Filmforum Bremen

»"Vom Fressen und Gefressenwerden" ist insgesamt ein informatives, stilistisch ansprechendes Buch, das einen guten Überblick über die bisherige Forschung gewährt und deren Perspektive mit interessanten eigenen Ansätzen entscheidend erweitert.«
Filmgazette

»Paul Droglas Buch, das aus einer Dissertation hervorgegangen ist, gehört in die sekundärliterarische Basisbibliothek zur Populärkultur.«
Martin Compart – Faust-Kultur.de