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Sarah Lempp

Über den Black Atlantic

Authentizität und Hybridität in der Capoeira Angola

ISBN 978-3-8288-3115-5
138 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2013
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Details

Auch in Deutschland erfreut sich Capoeira, der aus Brasilien stammende Kampftanz, wachsender Beliebtheit. Die Stilrichtung Capoeira Angola findet ihre Anhänger/-innen vor allem im alternativen Spektrum, wobei die Suche nach Selbstentfaltung und persönlicher Entwicklung eine zentrale Rolle spielt. Sarah Lempp geht der Frage nach, wie Capoeira-Angola-Spielerinnen und -Spieler hierzulande das komplexe Geflecht aus Tanz, Musik, Bewegungsformen und Mythologie für sich nutzbar machen und wie sich die Capoeira dabei verändert. Welche Rolle spielen die Interpretation der Capoeira als schwarze Widerstandsbewegung und deren ›afrikanische Wurzeln‹? Wie fügt sich der Tanz hierzulande in einen Markt ›exotischer‹ Freizeitaktivitäten ein?

Solche Prozesse analysiert die Autorin in Anlehnung an ein postkoloniales Verständnis von kultureller Übersetzung, indem sie sich auf die Komplexität und Vielschichtigkeit von ›Zwischenräumen‹ konzentriert. Damit leistet sie einen Beitrag zum Verständnis transkultureller Übertragungen – und zwar jenseits einer Vorstellung von ›Kulturen‹ als homogenen Einheiten.

»Lempp gelingt es hier auf hervorragende Weise [...] eine allgemein verständliche und gut lesbare ethnologische Studie vorzulegen. [...] Darüber hinaus greift die Autorin auf originalsprachliche Quellen zurück, was den Wert ihrer Arbeit zusätzlich steigert. Das Buch von Sarah Lempp ist uneingeschränkt empfehlenswert – sowohl für den aktiven Capoeirista, den interessanten Kampfkünstler als auch für den ethnologisch sowie hoplologisch Forschenden.«
Thomas Feldmann – Hoploblog.de