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Ernst Wolff

Weltmacht IWF

Chronik eines Raubzugs

ISBN 978-3-8288-3329-6
234 Seiten, Klappenbroschur
Tectum Verlag 2014
17,95 €
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Weltmacht IWF

Details

Er erpresst Staaten. Er plündert Kontinente. Er hat Generationen von Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft genommen und ist dabei zur mächtigsten Finanzorganisation der Welt aufgestiegen: Die Geschichte des Internationalen Währungsfonds gleicht einem modernen Kreuzzug gegen die arbeitende Bevölkerung auf fünf Kontinenten.

In seinem bis zur letzten Seite fesselnden Buch schildert der Journalist Ernst Wolff, welche dramatischen Folgen die Politik des IWF für die globale Gesellschaft und seit Eintreten der Eurokrise auch für Europa und Deutschland hat. Denn die Vergabe von Krediten durch den IWF hat die Erzwingung neoliberaler Reformen zur Folge: Auf der einen Seite fördert diese Praxis Hunger, Armut, Seuchen und Kriege, auf der anderen begünstigt sie eine winzige Gruppe von Ultrareichen, deren Vermögen derzeit ins Unermessliche wächst – alles im Namen der Stabilisierung des Finanzsystems.

Weltmacht IWF

  • porträtiert die dunkle Seite einer Weltorganisation
  • zeigt, wie die globale Finanzpolitik die Existenzen von Menschen bedroht
  • ist ein schonungsloses, aufrüttelndes Buch


LESEPROBE

 

Mit einem Fotoessay mit Fotografien von Mark Edwards, Vanessa Vick, Thomas Kunert (www.griechenlandreise-blog.de), Timothy Fadek, Q. Sakamaki, William Murphy, Gerald Verdon, Jeanne Menjoulet & Cie und Pedro Ribeiro Simões

  • Ernst Weltmacht IWF
    Ernst Wolff, 1950 geboren, wuchs in Südostasien auf, ging in Deutschland zur Schule und studierte in den USA. Er arbeitete in diversen Berufen, u.a. als Journalist, Dolmetscher und Drehbuchautor. Die Wechselbeziehung von Wirtschaft und Politik, mit der er sich seit vier Jahrzehnten beschäftigt, ist für ihn gegenwärtig von höchster Bedeutung: "Die Finanzkrise von 2008 und die Eurokrise waren nur die ersten Vorboten eines aufziehenden globalen Finanz-Tsunamis, in dem der IWF und seine Verbündeten auch in Deutschland zu Maßnahmen greifen werden, die wir uns heute noch nicht vorstellen können."

»Wolff analysiert die Praktiken des IWF zwar als »logische Konsequenz aus der Funktionsweise des bestehenden Systems, in dem die Erwirtschaftung von Profit das alles überragende Ziel ist«, doch sieht er das Movens hierzu in der »grenzenlosen Gier einer Minderheit« –und nicht in sozialen Beziehungen, die durch kapitalistische Produktionsweisen geformt sind.«
Guido Speckmann – neues deutschland

»Wer es genauer wissen will, der kann jetzt das von Ernst Wolff zusammengetragene Buch "Weltmacht IWF" lesen. Er hat sich mit der kompletten Geschichte dieses Staatenclubs beschäftigt - angefangen vom frühen Scheitern des britischen Unterhändlers John Maynard Keynes in den Verhandlungen von Bretton Woods.«
Ralf Julke – Leipziger Internet Zeitung

»Die entwicklungspolitische Szene hat die Rolle von Weltbank und Internationalem Währungsfonds in den Ländern des Globalen Südens angesichts so vieler anderer drängender Probleme und neuer Akteure weitgehend aus dem Blick verloren. Deren Eingriffe bei Überschuldung und Asienkrise, Strukturanpassungsprogramme und Entschuldung nur bei Wohlverhalten sind weitgehend vergessen - und damit ihre zentrale Bedeutung bei der Durchsetzung der neoliberalen Globalisierung. Ernst Wolff zeichnet diese Entwicklungen am Beispiel der Macht des Internationalen Währungsfonds von den Anfängen der Konferenz in Bretton Woods 1944 über Asien-Krise und Argentinien-Krise bis hin zur Finanzkrise von 2007/2008 nach. Mit der Finanzkrise sind der IWF - als Teil der 'Troika' - und seine Politiken in Europa angekommen, die Darstellung der Politik und ihrer Auswirkungen nimmt etwa ein Drittel des Buches ein. Eher politisch-polemischer Essay als wissenschaftliche Abhandlung, eher Bestandsaufnahme als vielschichtige Analyse, erinnert das Buch an die verheerende Rolle des IWF in zahllosen Krisen, die mit der kapitalistischen Entwicklung einhergingen, und an die Kontinuität in der Politik internationaler Finanzorganisationen. Und Wolff macht aus seiner Empörung darüber, dass der IWF weitgehend ungehindert immer weiter machen kann, keinen Hehl. Eine solche Anklage ist wichtig angesichts des großen Mantels des Schweigens, der zumindest im deutschsprachigen Raum über dem Wirken dieser mächtigen Finanzinstitution ausgebreitet wurde. Und das umso mehr, als der IWF immer sehr viel intransparenter agierte als beispielsweise die Weltbank, seine Finanz- und Wirtschaftspolitik allerdings eher noch verheerender war als viele Kreditprogramme und -projekte seiner Bretton-Woods-Schwester.«
Uwe Hoering – Globe Spotting.de

»Seit der Gründung des Internationalen Währungsfonds 1946 wird immer wieder berechtigte Kritik laut, zunächst gegen seine primäre Ausrichtung auf die Interessen der USA. Später erfolgten Statutenänderungen mit dem Beginn neoliberaler Tendenzen. Der Autor mit Studium in den USA und Erfahrungen in Südostasien beschreibt die Problematik der Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern und den Einfluss des IWF in Lateinamerika und Asien, seine Machtdemonstrationen und besonders die Folgen der umstrittenen Eingriffe("Strukturanpassungsprogramme") in Südafrika und Jugoslawien und den Staatsbankrott in Argentinien. In 10 Kapiteln über die Zeit nach 2008 werden kontrollierte Kreditvergabe, Sparprogramme und ihre Auswirkungen auf Bevölkerung und Politik der durch die Finanz- und Eurokrise besonders geschädigten europäischen Länder (u.a. Griechenland, Zypern und Irland) analysiert, die der IWF zusammen mit EU und EZB zur Stabilisierung durchsetzte -wohl auch zugunsten des Internationalen Finanzkapitals. Als wichtiger Beitrag zur Wirtschafts- und Weltgeschichte in größeren Beständen unverzichtbar.«
Elke Günther – ekz Bibliotheksservice

»Der Internationale Währungsfonds (IWF) stürzt ganze Nationen ins Elend, rettet Großbanken und ermöglicht Milliardären, sich auf Kosten ‚normaler’ Menschen zu bereichern. Wie das geschieht, wird in diesem lesenswerten Buch mit akribischer Genauigkeit beschrieben.«
Rainer Kromarek – Smart Investor

»Das Buch ist, auch wenn es ein Sachbuch ist, sehr spannend und fesselnd geschrieben. Man merkt, dass der Autor Journalist ist, denn er versteht es sehr gut, einen nahezu krimireifen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser immer tiefer in die dunkle Welt von finanziellen Machtspielen und der Bereicherung einer kleinen Wirtschaftselite auf Kosten vieler bringt.«
Testmania.de

»Die Stärke des Buches liegt im Faktenreichtum, in der Detailkenntnis und in der Fähigkeit, die Zusammenhänge innerhalb der konkret untersuchten Situationen aufzudecken.«
Frank Flegel – offen-siv

»Ein Buch, das mit vielen neuen Ansätzen und Hintergrundinformationen glänzt - und überrascht!«
Bastian Behle – Smart Investor Media GmbH

»Ein äußerst lesenswertes Buch. Empfehlenswert  für die in sozialen Diensten Beschäftigten, für Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und für politische Aktivisten und Aktivistinnen, aber nicht nur für sie.«
Georg Auernheimer – socialnet.de

»Ernst Wolff legt mit seinem Buch faktenreich die dramatischen Folgen einer Politik das, die darauf aus ist, neoliberale Reformen durch die Vergabe von Krediten zu erzwingen.«
Harry Popow – Neue Rheinische Zeitung

»Die ersten Kapitel zur historischen Entwicklung des Internationalen Währungsfonds sind informativ und – wie der ganze Band – gut lesbar.«
Henrik Scheller – portal für politikwissenschaft

»Dem Autor ist etwa bei seinem Befund zuzustimmen, dass es nach dem Beginn der Finanzkrise 2007 dem Internationalen Währungsfonds nicht gelang, das System zu stabilisieren, sondern dass er es im Gegenteil ›nur anfälliger und instabiler‹ machte. Die weltweite Schuldenlast ist nochmals gestiegen, die Gefahr von neuen Krisen hat weiter zugenommen.«
Daniel Stern – WOZ Die Wochenzeitung 16. April 2015

»In seinem bis zur letzten Seite fesselnden Buch schildert der Journalist Ernst Wolff, welche dramatischen Folgen die Politik des IWF für die globale Gesellschaft und seit Eintreten der Eurokrise auch für Europa und Deutschland hat.«
www.volkssolidaritaet.de, Newsletter Juli 2015

»In seinem bis zur letzten Seite fesselnden Buch schildert der Journalist Ernst Wolff, welche dramatischen Folgen die Politik des IWF für die globale Gesellschaft und seit Eintreten der Eurokrise auch für Europa und Deutschland hat. [...] ein schonungsloses, aufrüttelndes Buch.«
Ulmer City Marketing

»Ernst Wolff hat ein mutiges und gut recherchiertes Buch über die Machenschaften der globalen Finanzoligarchie geschrieben. Er beschreibt mit großem Sachverstand und einer deutlichen und klaren Sprache die Entwicklung des IWF, der durch seine Selbstermächtigungen weltweit Staaten im Namen des Neoliberalismus knebelt und entmündigt. [...] Er porträtiert die dunkle Seite einer globalen Finanzorganisation und zeigt kenntnisreich auf, wie die globale Finanzpolitik die Existenzen von Menschen bedroht. [...] Die Stärke des Buchs liegt darin, dass Wolff nicht in einer reißerischen Sprache oder dogmatischen Form die Rolle des IWF skizziert, sondern vielmehr Fakten sprechen lässt. Das Ergebnis ist ein schonungsloses und aufrüttelndes Buch. In weiten Teilen erinnert das Sachbuch eher an einen spannenden Krimi – dies hängt wohl vor allem mit der fesselnden Sprache des Autors zusammen und auch dem verbrecherischen System des IWF. Fazit: Ein exzellent recherchiertes Sachbuch, das kurz und prägnant die wichtigen Themen auf den Punkt bringt.«
risknet.de