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Réda, Jacques
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Matthias Ganter
Wim Wenders und Jacques Derrida
Zur Vereinbarkeit des Filmschaffens von Wim Wenders mit Jacques Derridas dekonstruktiver Literaturtheorie
Jacques Derrida ist einer der einflussreichsten Theoretiker der Postmoderne. Das vorliegende Buch stellt die Literaturtheorie Derridas im Kontext seiner Philosophie vor und sucht in den Spielfilmen von Wim Wenders nach Entsprechungen. Das Abenteuerliche an diesem Vorhaben ist, dass weder Derridas Dekonstruktion noch Wenders’ Filme als fest umgrenzte Einheiten greifbar sind. Weder ist die Dekonstruktion eine Denkmethode im herkömmlichen Sinn mit einem klar definierten Begriffssystem, noch lassen sich die Filme von Wim Wenders auf eine einzige Bedeutung reduzieren. Sie sind ausgesprochen vielschichtig, und oftmals tritt die Geschichte hinter di...
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Tectum Verlag 2003 • 144 Seiten • ISBN 978-3-8288-8486-1 • 25.90 €*
Jan Rhein
Flaneure in der Gegenwartsliteratur
Réda, Wackwitz, Pamuk, Nooteboom
Die Figur des Flaneurs, bekannt aus Texten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, wirkt heute anachronistisch. Jan Rhein beweist jedoch, dass sie auch in wichtigen Werken der europäischen Gegenwartsliteratur mehr als nur ein Nischendasein führt – und noch immer wichtige Funktionen für das gegenwärtige literarische Erzählen und die Darstellung der Großstadt besitzt. Anhand der Werke von Jacques Réda, Stephan Wackwitz, Orhan Pamuk und Cees Nooteboom zeigt er, dass dieses kulturelle Konstrukt dank seiner ,Beweglichkeit' auch für stadtsoziologische und kulturgeschichtliche Fragestellungen bedeutsam ist.
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Tectum Verlag 2010 • 134 Seiten • ISBN 978-3-8288-2183-5 • 24.90 €*
Tim Gülbahar
Autonomie als Ideal
Jean Jacques Rousseaus politische Theorie
"Der Mensch wird frei geboren, und überall liegt er in Ketten." So beginnt Jean Jacques Rousseau das erste Kapitel seines "Contrat social". Dass dieser Satz der Wahrheit entspricht, ist ebenso unbestritten, wie die Tatsache, dass seine Konsequenzen vielseitig sind. Muss der Mensch gefesselt bleiben? Oder stehen ihm Möglichkeiten offen, die Ketten zu sprengen? Wie könnten diese Optionen aussehen? Sind sie realisierbar oder nur utopisch? Spannende, bis in unsere Zeit und darüber hinaus aktuelle Fragen, deren Beantwortung nicht in Form einer absoluten und universellen "Patentlösung" erfolgen kann, sondern zunächst der Klärung essentieller Praeli...
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Tectum Verlag 2000 • 171 Seiten • ISBN 978-3-8288-8142-6 • 25.90 €*
Tanja Schäfer
Positionen literarischer Dekonstruktion
Paul de Man und Jacques Derrida
Chaos und Metaphysik, Moderne und Postmoderne, Strukturalismus und Poststrukturalismus - die neuere Wissenschaftsgeschichte ist geprägt vom Aufbrechen traditioneller Muster und einem strukturellen Wandel im Nachdenken über die Welt und deren vermeintliche Sinnhaftigkeit.
Wie reagiert die Literaturwissenschaft auf diesen Strukturwandel? Wie positioniert sich eine Wissenschaft, deren Diskurs auf das Wesen und den Wert des Dichterischen zurückgeht, gegenüber einer zunehmenden Konzentration auf Struktur und Funktion? Die Dekonstruktion, die sich nicht zuletzt im Zuge des linguistic turn entwickelte, ist symptomatisch für ein modernes Denken. Sie...
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Tectum Verlag 2009 • 98 Seiten • ISBN 978-3-8288-9831-8 • 19.90 €*
Laura Witschel
Von der Utopie zur Wirklichkeit
Die Europaidee des abbé de Saint-Pierre und ihre Rezeption durch Jean-Jacques Rousseau
„Frau Laura Witschel untersucht eines der interessantesten intertextuellen Verhältnisse im politischen Denken des 18. Jahrhunderts, den Projet pour rendre la paix perpétuelle en Europe (1712-1717) des abbé de Saint-Pierre (1658-1743) und dessen produktive Aneignung durch Rousseau in seinem Extrait du Projet de l’abbé de Saint-Pierre (1761) sowie in seinem posthum erschienen Jugement sur le projet de Paix perpétuelle. Was von Rousseau zunächst nur als knappe Zusammenfassung des etwas umständlich und langatmig geschriebenen Werks Saint-Pierres gedacht war, wuchs sich dann, ohne daß Rousseau dies im einzelnen nachwies, zu einer Kritik aus, die s...
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Tectum Verlag 2009 • 86 Seiten • ISBN 978-3-8288-9843-1 • 19.90 €*
Bernhard Paha
Die "Spur" im Werk Paul Celans:
Eine 'wiederholte' Lesung Jacques Derridas
Die Spur ist immer geöffnet, aber mit dem Eintritt des sie Lesenden verschließt sie sich. Nur so aber kann der von ihr gezeichnete Weg in blindtastenden Bewegungen weitergeführt werden.
Alles oder nichts ist dem Zufall überlassen. Ein Zufall, der von niedergeschriebenen Gesetzen regiert wird, überlieferten Gesetzen, die nicht einfach übergangen, die aber verschoben werden können.
Hierin liegt die Freiheit innerhalb der scheinbar unveränderlichen Determination, die sich als fremder Text in den Körper eines jeden Menschen eingeschrieben hat. Derridas „Schibboleth" bildet das Einlass gewährende Erkennungszeichen, das aber trotz gültiger Ausspr...
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Tectum Verlag 2001 • 178 Seiten • ISBN 978-3-8288-8224-9 • 25.90 €*
Götz Dapp
Mediaclash In Political Theatre
Building on and Continuing Brecht
For a number of years, a theory on contemporary political theatre based on a politics of aesthetics has been called for. This book takes on this task by building on Hannah Arendt's political philosophy and combines it with Jacques Rancière's Politics of Aesthetics and Bruno Latour's Iconoclash to develop the concept of Mediaclash. By looking back at the polis from Rancière's point of view, the author explains how theatre can be political without any explicit political statements. Mediaclash makes it possible to analyze and describe the complex politicity of contemporary multi- and intermedial theatre productions. Analyses of Christoph Schli...
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Tectum Verlag 2006 • 156 Seiten • ISBN 978-3-8288-9176-0 • 24.90 €*
Felix Trautmann
Partage
Zur Figurierung politischer Zugehörigkeit in der Moderne
Wie kann sich eine politische Ordnung instituieren, die auf der Enthauptung der Idee einer absoluten Instanz gründet? In der Moderne eröffnet sich der politische Raum auf diese Frage hin als der einer unbedingten Zugehörigkeit aller als Freie und Gleiche – ein Raum, in dem niemand über die Köpfe aller anderen hinweg über diese Unbedingtheit verfügen kann. Nun formiert sich jedoch, wie die Zugehörigkeitsmodelle der Moderne zeigen, gerade die Unbedingtheit nicht ohne die Bestimmung ihrer Bedingungen. Das bis heute begrenzte Selbstversprechen der Moderne – einer selbstbestimmten Ordnung von allen für alle – muss daher anhand der im Begriff der p...
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Tectum Verlag 2010 • 185 Seiten • ISBN 978-3-8288-2208-5 • 24.90 €*
Michael Lausberg
Kant und die Erziehung
Immanuel Kants Verständnis von einer den Werten der Aufklärung verpflichteten Erziehung wird auf mehreren Wegen ermittelt. In seinen anthropologisch-pädagogisch-geschichtsphilosophischen Schriften ist Kant selbst ausführlich darauf eingegangen. Aus Kants Moralphilosophie lässt sich indirekt seine Vorstellung einer sittlichen Erziehung herleiten. Auch in seiner Lehre vom Schönen finden sich wichtige Hinweise für den Beitrag einer ästhetischen zu einer moralischen Bildung. Allerdings blieb bislang offen, wie diese verschiedenen Aspekte der Erziehung in eine Einheit gebracht werden können. Michael Lausberg geht in seiner Forschungsmonographie üb...
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Tectum Verlag 2009 • 134 Seiten • ISBN 978-3-8288-9881-3 • 24.90 €*
Siret Hürsoy
The New Security Concept and German-French Approaches to the European 'Pillar of Defence', 1990-2000
A historic opportunity without precedent is gradually becoming reality in the 21st Century with the chance taken to pave the way in the period 1990-2000 towards the organisation of defence in Europe. The corresponding conditions have been brought about by concrete steps taken at the Masstricht, Amsterdam, Cologne, Helsinki, and Nice European Council meetings. In the end, the EU/WEU is developing into an ‘equal’ partner to the US by assuming greater responsibility in the security and defence sphere. The French and German bilateral relationship – which is the driving force behind every European integration process – is the historical force behi...
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Tectum Verlag 2002 • 468 Seiten • ISBN 978-3-8288-8431-1 • 25.90 €*
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