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Christian Spatscheck

Soziale Arbeit und
Jugendkulturen

Jugendarbeit und die Dialektik von Herrschaft und Emanzipation im Kontext des Systemtheoretischen Paradigmas der Sozialen Arbeit

ISBN 978-3-8288-8991-0
332 Seiten, Hardcover
Tectum Verlag 2006
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Soziale Arbeit und Jugendkulturen

Details

Soziale Arbeit handelt in einer fortwährenden Dialektik von Herrschaft und Emanzipation. Im Kontext einer neoliberal geprägten Ökonomisierung des Sozialen entstehen neue Ausprägungen dieser Dialektik, die beim Kontakt von Jugendarbeit und Jugendkulturen besonders deutlich werden. Durch eine Orientierung am Systemtheoretischen Paradigma der Sozialen Arbeit werden Perspektiven für den fachlichen Umgang mit diesen Herausforderungen aufgezeigt. Im Konzept einer Sozialen Arbeit als bedürfnisorientierte Menschenrechtsprofession lassen sich hier innovative Potentiale finden. Die verschiedenen Jugendkulturen seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden als ästhetisch-kulturelle Systeme mit ihren Merkmalen und Funktionen umfassend beschrieben. Dabei wird anschaulich, welche Funktionen sie übernehmen und welche Potentiale und Risiken sie für Jugendliche bieten. Am Beispiel des englischen Jugendmusikprojektes "Sound Live" wird deutlich, wie ein aktives Konzept der Jugendarbeit praktisch umsetzbar wird und welche Qualitätsmerkmale dabei relevant werden. Dr. Christian Spatscheck, Dipl.Päd., Dipl.Soz.Arb (FH), langjährige Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe, derzeit Freiberuflicher Dozent für Soziale Arbeit und Medienpädagogik.
  • Dr. Christian Spatscheck, Dipl. Päd., Dipl. Soz.Arb (FH), Vertretungsprofessor für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf.
  • „Das informative Buch bietet gleichwohl eine metatheoretisch stringente und fachlich überaus fundierte Orientierung und Einführung in jugendkulturelle Soziale Arbeit. Durch die dichte Beschreibung und praxisnahe Reflexion sozialarbeiterischen Handelns im Rahmen des Jugendarbeitsprojekts "Sound Live" gelingt die Transformation in die Praxis und die Präsentation der Systemtheorie Züricher Schule als theory in use – nach Maßgabe ihrer Begrenzungen – hinreichend überzeugend.“
    (Jan V. Wirth, Sozialmagazin)
  • „Das Buch von Christian Spatscheck ist eine sorgfältig umgesetzte, interessante Arbeit. Die umfangreiche Hinleitung zu den einzelnen großen Themenbereichen ist fundiert und wird diesen gerecht. Auch das Grundanliegen des Autors, das Verhältnis von Sozialer Arbeit und Jugendkulturen neu zu bestimmen, ist gelungen. Mit der Entwicklung eines Analyserahmens auf der Grundlage des Systemtheoretischen Paradigmas wird ein theoretisch anspruchsvoller Beitrag zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit geleistet.“
    (Stefan Borrmann, Sozial Extra 10/2006)
  • „Der Autor dieses Buches hat sich viel vorgenommen: nicht weniger als eine grundlegende Bestimmung des Verhältnisses von Sozialer Arbeit und Jugendkulturen soll sein Buch leisten und darüber hinaus noch Anregungen für eine gelungene und theoretisch fundierte Praxis der Jugendarbeit anbieten. Diese Aufgabe wird gründlich und systematisch angegangen und in fünf Hauptkapiteln verfolgt, die vom Allgemeinen zum Speziellen führen und damit in einer nachvollziehbaren und logischen Abfolge stehen. [...] Der Autor löst seinen Anspruch einer grundlegenden Bestimmung des Verhältnisses von Sozialer Arbeit und Jugendkulturen ein. Mit der Verortung im Systemtheoretischen Paradigma und einer Betonung der Bedürfnisorientierung gelingt ihm eine theoretisch fundierte und an die Soziale Arbeit anschlussfähige Beschreibung von Stellenwert und Funktionen der Jugendkulturen. Es ist dann nur noch ein kleiner Schritt zur Jugendarbeit, den der Autor vollzieht. Die Anregungen für die Praxis beziehen sich vor allem darauf, die eigene Praxis besser begründen zu können und nicht etwa auf konkrete Praxisbeispiele oder Tipps für eine gelingende Praxis. Die Stärken des Buches liegen vor allem in seiner wissenschaftlichen und systematischen Konsequenz, die im Verständnis einer Handlungswissenschaft auch nicht vor der praktischen Anwendung halt machen kann - hierfür bietet es ein anschauliches Beispiel.“
    (Manuel Arnegger, socialnet www.socialnet.de/rezensionen/5242.php)