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Adalbert Siniawski

Schwul-lesbischer Journalismus
in Deutschland

ISBN 978-3-8288-9931-5
269 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2009
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Schwul-lesbischer Journalismus in Deutschland

Details

4,5 Millionen Schwule und Lesben in Deutschland sind eine bedeutende Zielgruppe für Werbetreibende und Medien. Zahlreiche regionale und überregionale Zeitschriften mit einer Druckauflage von insgesamt rund 600 000 Exemplaren haben dieses Marktsegment für sich erobert. Doch sowohl die vier Großverlage als auch die Journalismus-Forschung haben sich bislang nicht auf dieses Feld vorgewagt.

In dieser ausführlichen Pionierstudie wird das Mediensegment zum ersten Mal theoriegeleitet analysiert. Ausgehend von einem historischen Überblick vom Aufstieg homosexueller Lebenskultur in der Weimarer Republik, dem Schrecken des Dritten Reiches, der sexuellen Befreiung und medialen Liberalisierung legt Adalbert Siniawski den Schwerpunkt auf die Frage, wie und unter welchen Einflüssen schwul-lesbischer Journalismus heute Wirklichkeiten konstruiert. Umfangreiche Daten aus einer repräsentativen Befragung liefern ein anschauliches Bild der Struktur des schwul-lesbischen Journalismus in Deutschland, den Persönlichkeiten und Einstellungen der Journalisten, ihren Tätigkeiten und ihrer Arbeitszufriedenheit.

Der Autor beschreibt das Rollenselbstverständnis der Journalisten, ihre Informationsquellen sowie die medieninternen und -externen Einflüsse auf die Berichterstattung.

  • Adalbert Schwul-lesbischer Journalismus in Deutschland
    Adalbert Siniawski studierte Journalistik und Kommunikationswissenschaft sowie Politische Wissenschaft an der Universität Hamburg. Er ist als Journalist tätig, unter anderem bei der Financial Times Deutschland. 2005 war er Co-Autor des Trendbuchs Journalismus.
  • »Das Buch befasst sich mit der Geschichte des schwul-lesbischen Journalismus und beschreibt anhand einer repräsentativen Befragung, wie sich die Akteure heute definieren. Buchtipp«
    journalist
  • »Wir haben es hier mit einer ungewöhnlich gut fundierten Examensarbeit und einem sehr sachkundig vorgehendem und stets präzise formulierendem Verfasser zu tun«
    Prof. Dr. Siegfried Weischenberg