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Ernst Wolff

Pillaging the World

The History and Politics of the IMF

ISBN 978-3-8288-3438-5
206 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2014
17,95 €
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Pillaging the World

Details

Depriving entire generations of their hopes for a better future, the International Monetary Fund (IMF) has risen to become the world’s most powerful international financial organization. Blackmailing countries and pillaging whole continents for almost seven decades now, its history resembles a modern-day crusade against the working people on five continents.

In his highly compelling account, journalist Ernst Wolff specifies the dramatic consequences of the IMF’s practice of loan sharking and implementing neoliberal austerity measures. While exacerbating poverty, increasing hunger, furthering the spread of diseases and fuelling armed conflicts on the one hand, the Fund’s policies have on the other hand helped a tiny group of ultra-rich profiteers increase their vast fortunes to immeasurable dimensions – allegedly in the name of ensuring the stability of the global financial system.

  • Ernst Pillaging the World
    Ernst Wolff, born in 1950, spent his early childhood in South East Asia, went to school in Germany and studied history and philosophy in the US. He has worked in various professions, including journalism, translating and screenwriting. The interrelation between economics and politics, a subject he has been working on for four decades, has become of paramount significance to him. “The financial crisis of 2008 and the euro crisis were mere precursors of an impending financial tsunami whose destructive power the IMF and its allies will most certainly use as a pretext for globally imposing measures the likes of which we cannot even vaguely imagine at present.”

»Wer es genauer wissen will, der kann jetzt das von Ernst Wolff zusammengetragene Buch "Weltmacht IWF" lesen. Er hat sich mit der kompletten Geschichte dieses Staatenclubs beschäftigt - angefangen vom frühen Scheitern des britischen Unterhändlers John Maynard Keynes in den Verhandlungen von Bretton Woods.«
Ralf Julke – Leipziger Internet Zeitung

»Die entwicklungspolitische Szene hat die Rolle von Weltbank und Internationalem Währungsfonds in den Ländern des Globalen Südens angesichts so vieler anderer drängender Probleme und neuer Akteure weitgehend aus dem Blick verloren. Deren Eingriffe bei Überschuldung und Asienkrise, Strukturanpassungsprogramme und Entschuldung nur bei Wohlverhalten sind weitgehend vergessen - und damit ihre zentrale Bedeutung bei der Durchsetzung der neoliberalen Globalisierung. Ernst Wolff zeichnet diese Entwicklungen am Beispiel der Macht des Internationalen Währungsfonds von den Anfängen der Konferenz in Bretton Woods 1944 über Asien-Krise und Argentinien-Krise bis hin zur Finanzkrise von 2007/2008 nach. Mit der Finanzkrise sind der IWF - als Teil der 'Troika' - und seine Politiken in Europa angekommen, die Darstellung der Politik und ihrer Auswirkungen nimmt etwa ein Drittel des Buches ein. Eher politisch-polemischer Essay als wissenschaftliche Abhandlung, eher Bestandsaufnahme als vielschichtige Analyse, erinnert das Buch an die verheerende Rolle des IWF in zahllosen Krisen, die mit der kapitalistischen Entwicklung einhergingen, und an die Kontinuität in der Politik internationaler Finanzorganisationen. Und Wolff macht aus seiner Empörung darüber, dass der IWF weitgehend ungehindert immer weiter machen kann, keinen Hehl. Eine solche Anklage ist wichtig angesichts des großen Mantels des Schweigens, der zumindest im deutschsprachigen Raum über dem Wirken dieser mächtigen Finanzinstitution ausgebreitet wurde. Und das umso mehr, als der IWF immer sehr viel intransparenter agierte als beispielsweise die Weltbank, seine Finanz- und Wirtschaftspolitik allerdings eher noch verheerender war als viele Kreditprogramme und -projekte seiner Bretton-Woods-Schwester.«
Uwe Hoering – Globe Spotting.de

»Seit der Gründung des Internationalen Währungsfonds 1946 wird immer wieder berechtigte Kritik laut, zunächst gegen seine primäre Ausrichtung auf die Interessen der USA. Später erfolgten Statutenänderungen mit dem Beginn neoliberaler Tendenzen. Der Autor mit Studium in den USA und Erfahrungen in Südostasien beschreibt die Problematik der Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern und den Einfluss des IWF in Lateinamerika und Asien, seine Machtdemonstrationen und besonders die Folgen der umstrittenen Eingriffe("Strukturanpassungsprogramme") in Südafrika und Jugoslawien und den Staatsbankrott in Argentinien. In 10 Kapiteln über die Zeit nach 2008 werden kontrollierte Kreditvergabe, Sparprogramme und ihre Auswirkungen auf Bevölkerung und Politik der durch die Finanz- und Eurokrise besonders geschädigten europäischen Länder (u.a. Griechenland, Zypern und Irland) analysiert, die der IWF zusammen mit EU und EZB zur Stabilisierung durchsetzte -wohl auch zugunsten des Internationalen Finanzkapitals. Als wichtiger Beitrag zur Wirtschafts- und Weltgeschichte in größeren Beständen unverzichtbar.«
Elke Günther – ekz Bibliotheksservice

»Der Internationale Währungsfonds (IWF) stürzt ganze Nationen ins Elend, rettet Großbanken und ermöglicht Milliardären, sich auf Kosten ‚normaler’ Menschen zu bereichern. Wie das geschieht, wird in diesem lesenswerten Buch mit akribischer Genauigkeit beschrieben.«
Rainer Kromarek – Smart Investor