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Markus Brose

Partizipation in Brasilien

Die rapide Ausweitung der Bürgerbeteiligung in Brasiliens Bundesstaat Rio Grande do Sul 1985 – 1999

ISBN 978-3-8288-9380-1
279 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2007
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Partizipation in Brasilien

Details

Die Gaúchos, so nennen sich die Menschen im tiefen Süden Brasiliens, waren über ein Jahrhundert lang in innere wie äußere Kriege und Revolutionen verwickelt. Die ersten vier Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts herrschte hier eine stabile Diktatur. Traditionell stellen die Bewohner viele Offiziere der brasilianischen Armee. Kein anderer Bundesstaat Brasiliens zählt so viele militärische Einrichtungen wie Rio Grande do Sul. Gelebte Demokratie erscheint hier eher unwarscheinlich. Nach der Demokratisierung ab 1985 entwickelte sich aber genau die. In Rio Grande do Sul entstanden mehrere Sozialbewegungen, die die Demokratie Brasiliens noch heute prägen. Verschiedene Instrumente der Good Governance wie der Beteiligungshaushalt wurden hier erstmals erprobt. Markus Erwin Broses Fallstudie beleuchtet die unterschiedliche Qualität der Demokratie einzelner Regionen innerhalb des Flächenstaates Brasilien – ein Novum in der politischen Wissenschaft. Vergleicht die internationale Demokratieforschung im Regelfall Vielvölkerstaaten und kleine Staaten, so unterschlägt sie dabei bislang, dass gerade große oder stark dezentralisierte Staaten eine ungleiche Verteilung der Demokratisierungsprozesse aufweisen können.
  • „Der Autor war von 2000 bis 2001 Regierungsberater der dortigen Landesregierung. Er arbeitet die strukturellen Grundlagen sowie die gesellschaftlichen Prozesse der jüngsten Vergangenheit heraus, um die Beteiligungsfähigkeit der Menschen im tiefen Süden, der Gaúchos, zu erfassen.“
    (Sabine Steppat, Zeitschrift für Politikwissenschaft, ZPol-Bibliografie, 4/2008)