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Alexander Stock

Neumitglieder im Visier

Das Rekrutierungsmanagement der politischen Nachwuchsorganisationen am Beispiel der NRW-Landesverbände

ISBN 978-3-8288-9759-5
163 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2008
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Neumitglieder im Visier

Details

Seien Sie ehrlich, engagieren Sie sich in einer politischen Partei? Wenn nicht, dann stehen Sie in Zeiten abnehmender Mitgliederzahlen und zunehmender Überalterung der Parteien nicht alleine da. Oder gehören Sie zu der fast ausgestorbenen Art von Parteisoldaten, die sich mit eisernem Willen dem Kampf um Nachwuchs verschrieben haben? Das Desinteresse vieler Menschen sich dauerhaft in formalen Organisationen zu binden, stellt die bedeutende Frage an alle Parteiverantwortlichen: Mit welchen Strategien können es Parteiorganisationen heute noch schaffen, jungen Menschen in der Spaßgesellschaft ihren Unterhaltungswert zu vermitteln? Alexander Stock hat sich dieser Frage gestellt und die Rekrutierungsstrategien der politischen Nachwuchsorganisationen in Nordrhein-Westfalen analysiert. Diese bilden - als Sprachrohr zur jungen Generation - das Rückgrat und die Zukunft der Parteien. Dabei nimmt er die Grüne Jugend, die Jungen Liberalen, die Junge Union und die Jungsozialisten im größten Bundesland NRW unter die Lupe. Wie professionell wirbt der politische Nachwuchs um neue Mitglieder? Gibt es innovative Rekrutierungsstrategien? Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede lassen sich in Stil und Technik bei den Jugendorganisationen feststellen? Welche Restriktionen stellen sich einem ‚erfolgreichen’ Rekrutierungsmanagement in den Weg? Solchen und anderen Fragen widmet sich der Autor pointiert und analytisch. Er arbeitet die individuellen Instrumente und Strategien auf, stellt sie komparativ gegenüber und klassifiziert die Strategietypen in fünf Kategorien. Mit dieser Forschungsarbeit betritt Alexander Stock wissenschaftliches Neuland. Er gibt den Lesern einen Handlungskatalog an die Hand, um aus einem Kampf mit eisernem Willen, ein erfolgreiches Neumitgliedermanagement zu gestalten.
  • „Es ist ‚nur’ eine Diplomarbeit im Fach Sozialwissenschaften, die der Mülheimer Alexander Stock (27) geschrieben hat, und doch könnte er damit bundesweit Aufmerksamkeit erzielen. Die Arbeit, [...] muss alle Parteien interessieren: Wie können sie Nachwuchs gewinnen?“
    (Andreas Heinrich, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 6.12.2008)
  • „Nachwuchs-Sozialwissenschaftler Alexander Stock hat das Rekrutierungsmanagement politischer Nachwuchsorganisationen unter die Lupe genommen. In seinem Buch »Neumitglieder im Visier« hat er die Mitgliedergewinnung der NRW-Landesverbände von Jusos, Junge Union, Jungen Liberalen und Grüne Jugend untersucht. Erstaunliches Ergebnis: Die Parteien müssen gerade nicht ihre Programmatik über Bord werfen und sich zur Spaßpartei wandeln, um Jugendliche für sich zu begeistern. Stock: »Die wichtigste Erkenntnis ist sicher: Junge Leute sind nach wie vor bereit, sich politisch zu engagieren. Aber die Instrumente, wie man sie begeistert und langfristig an sich bindet, haben sich gewandelt.«
    (Monatsmagazin DGB-Jugend „soli aktuell“)
  • „Ein komplexes Strategiesystem für die Parteien hat Stock aufgezeichnet – als Anreize: Machtgewinn steckt nicht darin. Vielmehr müsse es verstärkt für die Parteien darum gehen, dass politische Arbeit auch Spaß macht, dass soziale Netzwerke geknüpft und angeboten werden, dass Kompetenzen vermittelt werden, die die jungen Leute später im Beruf gebrauchen können.“
    (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3/2009)
  • „Stock belässt es nicht bei Zustandsbeschreibungen: In „Neumitglieder im Visier“ gibt er dem Leser auch einen Handlungskatalog an die Hand für ein erfolgreiches Neumitgliedermanagement.“
    (Streitross, 3/2009)
  • „Wie gewinnen Parteien neue Mitglieder? Jugendorganisationen könnten dabei eine große Rolle spielen. Alexander Stock hat jetzt in einer Studie am Beispiel der nordrhein-westfälischen Nachwuchsorganisationen untersucht, welche Angebote gemacht werden, welche angenommen werden. [...] Es gibt kein alleiniges Mittel zur Neumitgliedergewinnung, so die Erkenntnis aus allen vier Jugendorganisationen, die Alexander Stock untersucht hat.“
    (Ulrich Horb, Berliner Stimme, 3/2009)
  • „Die Untersuchung zeigt, dass die Parteien sich keineswegs zur Spaßpartei wandeln müssen, um Jugendliche für sich zu begeistern.“
    (der gemeinderat, 5/2009)
  • „[...] Dennoch fasst dieses Buch erstmals strukturiert zusammen, was politisch Aktive instinktiv wissen. Dafür ist dem Autor zu danken.“