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Christina Mundlos

Mütterterror

Angst, Neid und Aggressionen unter Müttern

ISBN 978-3-8288-2968-8
214 Seiten, Klappenbroschur
Tectum Verlag 2013
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Mütterterror

Details

Kristina Schröder, Eva Herman und die neue Qualität des Mütterterrors.

Mütter haben ein schlechtes Gewissen. Denn Mütter leben in der Angst, keine gute Mutter zu sein, in der Erziehung der lieben Kleinen etwas falsch zu machen oder gar für eine „Rabenmutter„ gehalten zu werden. Sobald eine Frau Mutter wird, scheint die ganze Welt ein Anrecht darauf zu haben, sie zu kritisieren und zu bevormunden. Und von wem kommt dabei die heftigste Kritik, meist noch im Gewand gutgemeinter Ratschläge? Von den Müttern selbst! Einerseits wird Müttern ein Expertinnen-Status in Erziehungsangelegenheiten zugewiesen, andererseits werden sie unablässig mit Ratschlägen und Besserwisserei überhäuft.

Christina Mundlos beleuchtet die historischen, sozialen, politischen und psychologischen Hintergründe dieses Mütterterrors. Anhand zahlreicher Beispiele, zeigt sie wo der Mütterterror stattfindet, warum sich Mütter gegenseitig fertig machen, wie man sich ihm entziehen kann und warum Kristina Schröders Familienpolitik den Mütterterror letztlich anheizen wird. Ihre Forderung: Mütter müssen sich von dem traditionellen, frauenverachtenden Mütterbild emanzipieren und sich mehr als Interessengemeinschaft begreifen. Nur so können sie ihre gemeinsamen Ziele in Partnerschaft und Politik verwirklichen und das gesellschaftliche Mütterbild verändern (nicht zuletzt zum Wohl der Kinder).

LESEPROBE

  • Christina Mütterterror
    Christina Mundlos arbeitete von 2009 bis Oktober 2014 im Gleichstellungsbüro der Universität Hannover und leitete dort zuletzt das Familienservicebüro. Seit November 2014 ist sie als freiberufliche Autorin tätig. Mundlos hat zwei Kinder und lebt in Hannover.
  • »Die Autorin über die fatale Wahl zwischen Rabenmutter und Superglucke: Schluss mit dem schlechten Gewissen!«
    Emma
  • »Treffend beschrieben und fundiert recherchiert werden die Machenschaften der ‚Müttermafia’ dargestellt. Ein wirklich tolles Buch, was einen an so manchen Stellen schmunzeln und nicken lässt.«
  • »Die Autorin beschreibt sämtliche Kriegsschauplätze, durchleuchtet die Reizthemen, betrachtet das Mutterbild gestern und heute und zeigt auf, durch wen und was Mütter unter Druck gesetzt werden. Christina Mundlos nimmt kein Blatt vor den Mund; ihr Buch hat keinerlei langweilige Passagen und ist sehr gut geschrieben. Es ist absolut empfehlenswert!«
    Petra Hensen - dhz
  • »Das Verdienst von Christina Mundlos ist zweifelsohne, dass sie sich in ihrem Buch einem Thema widmet, das in der (gesellschaftlichen wie feministischen) Debatte (zu) wenig Aufmerksamkeit erfährt. Die Interessen derjenigen, die über Mütter reden, sind gemeinhin entweder das Kindeswohl oder die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes, eher selten die Bedürfnisse und Interessen der Mütter selbst. Hier gibt es großen Forschungsbedarf – vor allem auch aus feministischer Perspektive.«
    Marie Reusch – querelles-net