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Dieter Prokop

Kritische Soziologie der
Wirtschaft

Wie Oligopol-Konzerne, Machtkomplexe und Zocker-Banken die Gefühle der Menschen vermarkten und deren Verstand ausschließen

ISBN 978-3-8288-3094-3
288 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2013
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Kritische Soziologie der Wirtschaft

Details

Die Kritische Soziologie der Wirtschaft ist ein Buch, das die Strukturen der Realwirtschaft und die Machenschaften der Finanzwirtschaft unbeirrt von den üblichen beschönigenden Begriffen durchleuchtet.

Dieter Prokop stellt dar, wie die heutige Wirtschaft funktioniert: Die Realwirtschaft findet im Oligopol statt. Konzerne vermeiden eine Preis- und Qualitätskonkurrenz, und sie kooperieren informell, wenn es um Preiserhöhungen geht. In der Finanzwirtschaft sind die Oligopol-Banken zu Wettbüros geworden, was die Ursache der gegenwärtigen Krisen ist. Außerdem stellt Prokop die Machtkomplexe dar, die daran arbeiten, die Vermarktungs-Interessen der Konzerne durchzusetzen.

Prokop sieht in den Verkaufsstrategien der Oligopol-Konzerne und auch der Investmentbanken eine ›Operation Strukturierte Produkte‹, deren Absicht die Irrationalisierung und Täuschung der Marktteilnehmer ist. Und er fordert, dass man, statt von ›Gier und Furcht‹, ›Herdentrieb‹ und ›Massenpsychologie‹ zu reden, die Realität zur Kenntnis nehmen sollte. Dazu gehört das ökonomische, politische und gesellschaftliche Umfeld. Prokop betont, dass dazu auch die Rationalität der Marktteilnehmer gehört.

Prokop zeigt auch, dass die sozialphilosophische Grundlage aller Regulierung der Wirtschaft der rationale Gesellschaftsvertrag sein muss und nicht die ›Einbettung‹ der Wirtschaft in Wertorientierungen, Konventionen, Institutionen, wie sich das die ›Institutional Economics‹ und auch die konventionelle Wirtschaftssoziologie vorstellen.

LESEPROBE

  • Dieter Ästhetik der Kulturindustrie
    Dieter Prokop ist Professor em. für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt.
    1973–1980 Dozent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt. 1978 Habilitation. 1979–1980 Gründungsvorsitzender der Gemeinsamen Kommission für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der drei Fachbereiche Neuere Philologien, Klassische Philologien und Gesellschaftswissenschaften. 1980–1988 selbständiger Fernsehjournalist. Arbeiten als Autor und Regisseur für ZDF, HR, WDR in den Redaktionen Innenpolitik und Gesellschaftspolitik. Fernsehsendungen u.a. die Reihen: Neue Medien, neue Märkte, neue Macht (ARD Bildung und Gesellschaft); Kopfduell (Serie mit Politikern zu Themen wie Modernisierung der Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Technologiepolitik; ZDF Innenpolitik); Hollywood, Hollywood (Geschichte Hollywoods, gedreht in Hollywood; ZDF Bildung und Gesellschaft). 1988–2005 Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Medien am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt. Seit 2005 emeritiert.
    In seinen seit 2000 erschienenen Büchern vertritt Prokop eine »Neue kritische Medienforschung» bzw. »Neue kritische Kommunikationsforschung». In den folgenden Jahren hat Prokop die Theorie der Kulturindustrie der ‚Frankfurter Schule’ weiterentwickelt, in kritischer Auseinandersetzung mit Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. Diese Arbeit mündete 2003 in einer Negativen Dialektik der Kulturindustrie, 2004 in einem Lexikon der Kulturindustrie und 2009 in einer Ästhetik der Kulturindustrie.