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Andreas Völlinger

Im Zeichen des Marktes

Culture Jamming, Kommunikationsguerilla und subkultureller Protest gegen die Logo-Welt der Konsumgesellschaft

ISBN 978-3-8288-2269-6
148 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2010
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Im Zeichen des Marktes

Details

Die Ökonomisierung der Gesellschaft schreitet voran. Alle Bereiche menschlichen Zusammenlebens werden zur Ware. Dabei räumen selbst Kritiker unfreiwillig das Feld, indem sie die Macht, Bedeutungen zu produzieren, außer Acht lassen. Denn wer die Zeichenebene, die Bilder und Symbole des Alltags, beherrscht, bestimmt letztendlich das vorherrschende Weltbild. Die Zeichen des Konsumkapitalismus sind in der „Logokultur“ überall zu finden – vor allem als Marken, durch die nicht mehr nur Produkte, sondern auch Orte, Institutionen, Personen und gar Emotionen zu käuflichen Konsumartikeln transformiert werden. Kommunikationswissenschaftlich beleuchtet Andreas Völlinger diese zeichenhafte Kolonisation der Gesellschaft vor dem Hintergrund von Zeichentheorie, Soziologie, Medientheorie und Cultural Studies. Außerdem stellt er die Frage nach einem zeichenhaften Widerstand in Subkulturen wie Punk, Graffiti oder Skateboarding sowie in der Kunstform des Culture Jammings und setzt sich mit den theoretischen Grundlagen dieses Widerstands gekonnt auseinander.
  • Andreas Völlinger studierte Kommunikationswissenschaft und Anglistik in Essen sowie Medienwissenschaft in Wellington, Neuseeland.
  • „Auf knapp 150 Seiten erläutert Völlinger die Voraussetzungen einer solchen Kolonisierung, gefolgt von einer Beschreibung und Diskussion der zeichenhaften Widerstandsformen, ihrer theoretischen Grundlagen und Wirkungsweisen. Mit zahlreichen angeführten Beispielen liegt er stets mit dem Finger am Puls der Zeit und veranschaulicht seine Untersuchungen sehr authentisch.“
    (nekmag - Magazin für Kommunikationswissenschaft, 1/2011 www.nek-netz.de/index.php?option=com_content&task=view&id=61&Itemid=110)
  • „Insgesamt betrachtet eignet sich die deskriptiv-analytische Studie gut für den Einstieg in diese Thematik. Der Leser wird auf die ersten Theoretiker zur Kritik am Konsumkapitalismus aufmerksam gemacht und an die Weiterführung ihrer Ideen in den Cultural Studies herangeführt. Die Stärke des Buches besteht sicherlich nicht darin, deren Argumentationen ausführlich und kritisch zu diskutieren. Sie liegt vielmehr darin, verschiedene theoretische Positionen für den mit diesem Thema bereits vertrauten Leser zusammenzubringen und sie zur Betrachtung exemplarisch ausgewählter subkultureller Lebensstile und konkreter Widerstandspraktiken anzuwenden, die sich in den letzten 50 Jahren entfaltet haben bzw. dabei sind, sich zu entwickeln. In dieser Hinsicht wird dem Leser vor Augen geführt, wie bunt die Vielfalt widerständiger Aktionen ist und in welchem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang ihr Spiel mit Zeichen und Bedeutungen zu sehen und gedeutet werden kann. […] Alles in Allem also ein lesenswertes Buch.“
    (Dr. Eva Kimminich, rkm - Rezensionen: Kommunikation: Medien, 3/2011 www.rkm-journal.de/archives/4556)