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Clemens Jesenitschnig

Gerhard Lehmbruch –
Wissenschaftler und Werk

Eine kritische Würdigung

ISBN 978-3-8288-2509-3
209 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2010
24,90 €
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Gerhard Lehmbruch – Wissenschaftler und Werk

Details

Gerhard Lehmbruch gehört zu den prägenden Vertretern der modernen deutschen Politikwissenschaft. Als Professor in Heidelberg, Tübingen und Konstanz forschte er über Verhandlungsdemokratie und politische Interessenvermittlung im internationalen Vergleich sowie die Politik in Deutschland. Seine These vom „Strukturbruch“ zwischen den föderalen Institutionen und dem Parteienwettbewerb der 1949 gegründeten Bundesrepublik hat weite Beachtung gefunden.

Clemens Jesenitschnig beschreibt den wissenschaftlichen Werdegang und die wichtigsten Forschungsleistungen dieses eminenten deutschen Politikwissenschaftlers. Er untersucht, inwiefern sich fachgeschichtliche Entwicklungen in Lehmbruchs Werk wiederfinden und wie der gegenseitige Einfluss zu bewerten ist. Im Rahmen einer kritischen Gesamtwürdigung kommen auch konträre Stimmen zur Sprache. Der Autor spannt einen großen Bogen von Lehmbruchs Forschung über Konkordanzdemokratien und Staat-Verbände-Beziehungen bis hin zum politischen System Deutschlands unter dem Schlagwort „Parteienwettbewerb im Bundesstaat“.

  • Clemens Jesenitschnig, geboren 1983 in Klagenfurt, Studium der Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Galway, Irland.

 

  • „Jesenitschnig hat mit seiner Magisterarbeit eine fundierte, tiefenscharfe, vorzüglich nachprüfbare und von ausgezeichneter Sachkenntnis, Methodenkenntnis und Begriffs- und Theoriewissen geprägte Abhandlung vorgelegt.“
    (Prof. Dr. Manfred G. Schmidt)
  • „In der notwendigen Kürze einer solchen Arbeit gelingt es ihm [Jesenitschnig] überzeugend, nicht nur in knapper Form die relevanten Lebensdaten des Porträtierten zu schildern. Auch die Reflexion seines Lebenswerkes erfolgt auf hohem wissenschaftlichen Niveau.“
  • „Jesenitschnig gelingt es, dieses wissenschaftliche Werk Lehmbruchs nicht nur zu resümieren, sondern auch durch die Einordnung in die allgemeine politikwissenschaftliche Diskussion einer kritischen Würdigung zu unterziehen. Sein Text zeichnet sich durch eine große Souveränität der Argumentation und der Sprachgestaltung aus, zumal wenn man berücksichtigt, dass er auf einer vom Lehmbruch-Schüler Manfred G. Schmidt angeregten Heidelberger Magisterarbeit beruht.“
    Wilhelm Bleek - Politische Vierteljahresschrift, 1/2012