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Arthur Engelbert

Gegenseitige Hilfe

– eine Vision mit Anleitungen für Kleingruppen

ISBN 978-3-8288-2148-4
86 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2010
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Gegenseitige Hilfe

Details

Warum anderen helfen? Wer hilft wem? Arthur Engelbert analysiert das Für und Wider „gegenseitiger Hilfe“, um Probleme und Perspektiven wechselseitiger Zusammenarbeit in Kleingruppen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen herauszuarbeiten. Nicht der Einzelne, sondern die Gruppe, in der Personen ihre Motive und Interessen abstimmen, steht im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

„Gegenseitige Hilfe“ – ein auf Petro Kropotkin zurückgehender Ausdruck – ist eine Vision, die in der Gegenwart beginnt. Sie basiert auf wechselseitiger Selbstlosigkeit und Selbststeigerung des Einzelnen in Kleingruppen. Der Autor erläutert anhand von Beispielen und Modellen, warum „gegenseitige Hilfe“ notwendig ist und wie man sie erreichen kann.

  • Arthur Engelbert ist seit 1996 Professor für Medientheorie und Kunstwissenschaft an der FH Potsdam und habilitierte 1998 im Fach "Medientheorie und Kunstwissenschaft" bei Bazon Brock. Vor dem Studium arbeitete er sieben Jahre in einem Dortmunder Stahlwerk als Industrieelektroniker. 1985 promovierte er mit einer Studie über die Linie bei Gottfried Boehm und Max Imdahl, war anschließend Mitarbeiter für die Umnutzung des Völklinger Hochofenwerks am Staatlichen Konservatoramt in Saarbrücken und von 1987 bis 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste in Berlin. Es folgten Lehraufträge (1992-98) zur Vermittlung zeitgenössischer bildender Kunst an verschiedenen Universitäten und Kunsthochschulen. Neben seiner Lehrtätigkeit hat Arthur Engelbert zehn Jahre lang ein Multimediaunternehmen (MIB) in Berlin geleitet, war viele Jahre im Vorstand des Werkbund-Archivs in Berlin und hat seit 1999 ein mit vielen Reisen verbundenes, interdisziplinäres Forschungsprojekt (cultrans) aufgebaut, das kulturelle Transfers zwischen den Kulturen und Künsten untersucht. Seit 2010 gehört er dem DFG-Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung“ an der Uni Potsdam an und 2012 gründete er mit anderen das Institut für angewandte Realitätsveränderung.

    Homepage des Autors
  • »Im Mittelpunkt der Betrachtungen in dem vorliegenden Buch steht die Kleingruppe, in der die Personen ihre Motive und Interessen abstimmen und die wechselseitige Selbstlosigkeit und Selbststeigerung des Einzelnen das Miteinander bestimmen. Wenn auch knapp, so löst der Autor die selbst gestellten Aufgaben: Argumente für das Für und Wider ‚gegenseitiger Hilfe’ werden treffend analysiert, gute und interessante Antworten auf die gestellten Fragen ‚Warum ist gegenseitige Hilfe notwendig? Wer hilft wem?’ gegeben und relevante Probleme und Perspektiven wechselseitiger Zusammenarbeit in Kleingruppen herausgearbeitet, in dem auf zahlreiche aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen Bezug genommen wird. Das Buch ist stilistisch und sprachlich sehr kompakt und dicht. Die Leserin/der Leser darf keine inhaltliche Geschlossenheit der einzelnen Kapitel erwarten, die es ermöglicht, sich bei Bedarf mit jedem Teil separat zu beschäftigen. Das Buch besteht eher aus einem Kapitel mit vielen Unterpunkten, die relativ knapp ausfallen. Es enthält viele gute Ansätze und Anstöße, ist dicht, aber verständlich und gut lesbar geschrieben, daher lesenswert und kann allen empfohlen werden, die an ‚gegenseitiger Hilfe’ interessiert sind.«
    Prof. Dr. Süleyman Gögercin – socialnet