Springe zum Hauptinhalt »

Mein Warenkorb
Der Warenkorb ist leer

Christian de Simoni

"Es war aber auch ein
Angriff auf uns selbst"

Betroffenheitsgesten in der Literatur nach 9/11

ISBN 978-3-8288-2134-7
169 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2010
24,90 €
inkl. 7% MwSt., versandkostenfrei
Lieferzeit 1-3 Tage
1999.00 €
inkl. 19% MwSt., versandkostenfrei
Lieferzeit sofort
""Es war aber auch ein Angriff auf uns selbst""

Details

›Nichts ist mehr, wie es war‹, schrieben auch die meisten europäischen Schriftsteller nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und folgten damit ungefiltert der Diktion von US-Präsident George W. Bush. Diese auffallend einheitlichen Phrasen bezogen sie stets auch auf sich selbst und das eigene Werk. Dabei bieten sich der Literatur durchaus andere Möglichkeiten, kreativ mit dieser standardisierten Betroffenheit umzugehen. Wie es ihr gelingt – und weshalb es ihr oft nicht gelingt – der Endlosschleife der Medien zu entkommen, ergründet Christian de Simoni in diesem Buch. Anhand literarischer Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum und im Vergleich mit Reaktionen auf vergangene und zukünftige Extremereignisse geht er der Frage nach, wie der sinnlosen Tat die Bedeutung einer kulturellen Zäsur zugesprochen werden konnte – und ob diese Zuschreibung dauerhaft Bestand haben wird. Untersucht werden unter anderem Texte von Sibylle Berg, Franziska Gerstenberg, Katharina Hacker, Ulrich Peltzer und Marlene Streeruwitz.
  • Christian de Simoni, Dr. phil., arbeitet als Texter, Ghostwriter und Redakteur in Bern.