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Thomas Zimmer

Erwachen aus dem Koma? Eine
literarische Bestimmung des
heutigen Chinas

ISBN 978-3-8288-3911-3
510 Seiten, Hardcover
Tectum Verlag 2017
49,95 €
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Erwachen aus dem Koma? Eine literarische Bestimmung des heutigen Chinas

Details

Die Frankfurter Buchmesse von 2009 liegt einige Jahre zurück. Damals war China Gastland und hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Warum also heute ein Buch über die chinesische Gegenwartsliteratur schreiben? Die Antwort darauf fällt kurz aus: Weil 2009 viel zu wenig gesagt wurde.

China ist ein Land der Widersprüche, und noch immer spielen Zensur, Verschweigen und Beschönigungen eine große Rolle. Wer das Land aber verstehen will, der tut gut daran, auch seine Literatur zu verstehen und die Bedingungen, unter denen sie heute existiert: Wie stark ist die offizielle Gängelung – gibt es Zensur, und wie funktioniert sie? Wie steht es um die Verlage – sind sie noch fest im Griff der Partei? Und wie funktioniert die Interaktion zwischen Autoren, Verlagen und Lesern?

Anhand namhafter älterer und jüngerer Autoren aus der Volksrepublik unternimmt der Sinologe Thomas Zimmer erstmals den Versuch, die Spielräume von Literatur, Kunst und Kultur im Spannungsfeld staatlicher Kontrolle, Zwängen des Marktes und zunehmender internationaler Vernetzung im China der Gegenwart zu erörtern.

Thomas Zimmer hat das Studium der chinesischen Sprache und Kultur in den frühen 1980er Jahren an der Universität Bonn begonnen und von 1984–1986 zwei Jahre zum Sprachstudium in Beijing verbracht. In den 1990er Jahren unterrichtete Thomas Zimmer am Seminar für Orientalische Sprachen und am Seminar für Sinologie der Universität Bonn, von 2003 bis 2009 war er Vizedirektor des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs an der Tongji-Universität in Shanghai. Nach einer Vertretung des Lehrstuhls Kultur Chinas an der Universität zu Köln zwischen 2009 und 2012 arbeitet Thomas Zimmer zur Zeit als Beauftragter des Präsidiums an der University of Shanghai for Science and Technology in Shanghai. In seiner Forschung hat sich Thomas Zimmer mit der traditionellen und modernen Sprache und Erzählkunst Chinas beschäftigt und auf der Grundlage historischer Quellen Untersuchungen zur Weltsicht im traditionellen China angestellt.