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Dieter Prokop

Die Kreativität des negativen
Denkens

ISBN 978-3-8288-2734-9
213 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2011
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Die Kreativität des negativen Denkens

Details

„Negatives Denken ist kreative Arbeit mit dem vorhandenen Material.“ „Du suchst dein Glück. Du hast Wut auf etwas. Du nimmst Widersprüche wahr. Du bist zu intelligent, um dich mit Sprüchen zu begnügen wie 'Man muss eben positiv denken' oder 'Unser Schicksal steht in den Sternen'. Du willst deine Suche nach dem Glück realistisch angehen. Du willst deine Wut, deine Wahrnehmung artikulieren, durchdenken. So kann der Ausgangspunkt für negatives Denken aussehen.“

Negativ denken heißt: Man leistet Denkarbeit, entwickelt Realitätssinn, wird lebenstüchtig. Welche Dimensionen hat diese Denkarbeit? Und wie macht man das? Das sind die Fragen, die dieses Buch beantwortet. Dieter Prokop führt die kritische Theorie negativen Denkens in Richtung Empirie weiter. Er untersucht, wie wir alle im Alltag negativ denken und inwiefern uns das nützt.

  • Dieter Ästhetik der Kulturindustrie
    Dieter Prokop ist Professor em. für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt.
    1973–1980 Dozent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt. 1978 Habilitation. 1979–1980 Gründungsvorsitzender der Gemeinsamen Kommission für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der drei Fachbereiche Neuere Philologien, Klassische Philologien und Gesellschaftswissenschaften. 1980–1988 selbständiger Fernsehjournalist. Arbeiten als Autor und Regisseur für ZDF, HR, WDR in den Redaktionen Innenpolitik und Gesellschaftspolitik. Fernsehsendungen u.a. die Reihen: Neue Medien, neue Märkte, neue Macht (ARD Bildung und Gesellschaft); Kopfduell (Serie mit Politikern zu Themen wie Modernisierung der Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Technologiepolitik; ZDF Innenpolitik); Hollywood, Hollywood (Geschichte Hollywoods, gedreht in Hollywood; ZDF Bildung und Gesellschaft). 1988–2005 Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Medien am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt. Seit 2005 emeritiert.
    In seinen seit 2000 erschienenen Büchern vertritt Prokop eine »Neue kritische Medienforschung» bzw. »Neue kritische Kommunikationsforschung». In den folgenden Jahren hat Prokop die Theorie der Kulturindustrie der ‚Frankfurter Schule’ weiterentwickelt, in kritischer Auseinandersetzung mit Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. Diese Arbeit mündete 2003 in einer Negativen Dialektik der Kulturindustrie, 2004 in einem Lexikon der Kulturindustrie und 2009 in einer Ästhetik der Kulturindustrie.