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Rüdiger Voigt

Die Arroganz der Macht

Hochmut kommt vor dem Fall

ISBN 978-3-8288-4077-5
228 Seiten, Klappenbroschur
Tectum Verlag 2018
19,95 €
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Details

Ist Demokratie womöglich eine „beliebige Laune des Volkes“, wie Platon meinte? Wenn das Volk tatsächlich ein „unwissendes Publikum“ ist, dann muss es zur Demokratie erzogen werden. Eine selbst ernannte Elite aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die die „Hegemonieapparate“ (Gramsci) bedient, sieht sich hierzu berufen. Ihr Ziel ist die Herstellung eines gesellschaftlichen Konsenses, der eine reibungslose Herrschaft erlaubt. Die Arroganz der Mächtigen nimmt dabei ständig zu. Urplötzlich jedoch erteilt das Volk den Herrschenden eine Abfuhr: Die Briten wollen aus der EU austreten, die Amerikaner wählen Donald Trump, Rechtspopulisten erhalten Auftrieb. Das Jahr 2017 ist zu einem „Schlüsseljahr“ für die Demokratie geworden.

Prof. Dr. Rüdiger Voigt ist emeritierter Politik- und Staatswissenschaftler, Autor und Herausgeber der staatswissenschaftlichen Publikationsreihe „Staatsverständnisse“. Voigt gilt als Vertreter einer souveränitätsorientierten Staatstheorie: Angesichts der katastrophalen Folgen des Scheiterns von Staaten an der Peripherie gewinnt das Gewaltmonopol des Staates zentrale Bedeutung für den Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger.

»Das vorliegende Buch […] ist ein gelungener Versuch, sich angesichts einer immer unübersichtlicheren politischen Lage mit dem begrifflichen Instrumentarium der politischen Theorie Klarheit zu verschaffen, um als Konsequenz daraus für eine Revitalisierung der Demokratie durch Bürgerengagement zu plädieren.«
Versalia.de 16.05.2018 Winfried Stanzick 

»Eine »erstklassige und empfehlenswerte Publikation«
Ursula Pidun, Spreezeitung, 3. April 2018

»Voigt gelingt es auf überaus lesenswerte und spannende Weise, ein sehr breites Themenspektrum aus politischer Theorie, politischer Soziologie, Staatswissenschaft und Demokratietheorie aufzugreifen und wesentliche Argumente aus diesen Bereichen übersichtlich und leicht verständlich zusammenzuführen.«
Martin Repohl, pw-portal.de 8/2017 (zur Nomos-Ausgabe 2017)