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Heinz-Werner Kubitza

Der Jesuswahn

Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung

ISBN 978-3-8288-2435-5
380 Seiten, Hardcover
Tectum Verlag 2011
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Der Jesuswahn

Details

Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte. Mit solchen Thesen hinterfragt der Autor, selbst promovierter Theologe, die in Europa vorherrschende Weltreligion des Christentums. In gut lesbarer Form und nicht ohne Ironie wird gefragt, ob die Bibel denn tatsächlich ein gutes und ethisch wertvolles Buch sei, wie die Kirchen immer wieder behaupten, oder ob sich im Alten Testament nicht vielmehr ein zorniger Kriegsgott austobt und das Neue Testament für das Ende der Zeiten die Vernichtung aller Ungläubigen ankündigt. „Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden, wer aber nicht glaubt, der soll verdammt werden.“ (Mk 16,16). Und es wird gefragt, ob sich die Kirchen denn zu Recht auf jenen Jesus von Nazareth berufen, den sie als Gottes Sohn verkündigen. Denn die wissenschaftliche Forschung hat längst erkannt, dass Jesus ein ganz anderer war und mit dem Jesus der Kirchen fast nichts gemein hat.

Das Christentum bewegt sich in der Weltgeschichte ohne Fahrschein. Dieses Buch richtet sich sowohl an Gläubige und Anhänger der Kirchen, die sich nicht scheuen, auch mit unangenehmen Fakten konfrontiert zu werden, als auch an der Kirche Fernstehende, die immer schon vermutet hatten, dass mit dem Christentum etwas nicht stimmen kann.

LESEPROBE

  • Heinz-Werner Der Jesuswahn
    Dr. Heinz-Werner Kubitza ist seit fast 20 Jahren Inhaber des Tectum Wissenschaftsverlags in Marburg. Er hat in Frankfurt, Tübingen, Bonn und Marburg evangelische Theologie studiert und dort auch promoviert. Schon im Studium hat er sich intensiv mit dem Problem des historischen Jesus beschäftigt und dabei theologisch quasi hinter die Kulissen geschaut. Daneben war er aber auch in Kirchengemeinden viele Jahre ehrenamtlich aktiv und ist so auch mit der psychischen Gestimmtheit von Gläubigen bestens vertraut. Kubitza ist Fördermitglied der Giordano Bruno Stiftung, die sich für Aufklärung und eine humanistische Ethik einsetzt.
  • »Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat Gotteswahn geschrieben, der Publizist Christopher Hichens Der Herr ist kein Hirte. Beide haben viel Erregung hervorgerufen. Atheismus und Kirchenkritik sind ein Thema. Kubitza mag auf dieser Welle mitschwimmen, aber er hat ein Buchgeschrieben, das mehr liefert als nur die bekannten Versatzstücke. 'Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur.' So seine These. Aber er liest es genau, versucht nachzuspüren, was von Jesus historisch und authentisch ist und was später hinzugefügt wurde. Sachlich im Ton und deshalb besonders den Leuten zu empfehlen, die dauernd von 'christlichen Werten' reden und den Islam verteufeln.«
    Christoph Bopp - Aargauer Zeitung 22.12.2010
  • »Ich glaube, es täte vielen Christen mal gut, sich über den aktuellen Stand der Bibelforschungen zu informieren. In der Bibel finden sich einfach zu viele Widersprüche, als dass man so tun kann als sei alles eitel Sonnenschein. Der Autor schafft es den aktuellen Stand der Forschung für den Leser in einer leicht und angenehm lesbaren Form darzustellen. So kann der Leser sich ein Bild davon machen, was Jesus ursprünglich gelehrt hatte, und was seine Nachfolger hinzu erfunden haben.«
    Rezension bei Amazon
  • »Die Leseproben und weitere Texte auf jesuswahn.de haben mir ausgesprochen gut gefallen. Wer schon viel Bibelkritik kennt, wird natürlich nicht auf jeder Seite was Neues finden. Ich habe aber den Eindruck, dass diese kundige Zusammenstellung besonders wichtiger Punkte der Bibelkritik in wirklich gut lesbarer Form ein sehr schöner Beitrag zur Aufklärung ist, der in jeden antiklerikalen Munitionskasten gehört. Allein schon die Tatsache, dass man bei Internetdiskussion etliche fundierte Ausführungen von Kubitza per Link auf jesuswahn.de zitieren kann, finde ich sehr erfreulich. Außerdem hat das Buch anscheinend Witz. Die Kritik hat die notwendige Schärfe, wirkt aber – soweit ich das schon sehen konnte – nie verbissen.«
  • »... wer einiges an religionskritischer Literatur gelesen hat, wird keinen Bedarf nach weiterer Aufklärung über das Christentum verspüren. Und doch hat dieses Buch von Heinz-Werner Kubitza seine volle Berechtigung. ...Der Band hat ... erhebliche andere Vorzüge. Die Bibel wird dem Leser geschlossen vorgestellt. Das geschieht in einer wohltuend entschlackten und stets klaren Sprache, die die sehr flüssig vorangehende Lektüre für den noch nicht so gut mit der Materie vertrauten Leser fast zum Vergnügen machen müsste. Dazu tragen etliche Einsichten bei, die in sehr griffigen Wendungen präsentiert werden. Interessant ist es, die Wandlungen des biblischen Gottes zu verfolgen, später dann die allmähliche Vergottung des jüdischen Rabbi Jesus. ... Spätestens, wer das Buch gelesen hat, weiß: der Jesus des NT hat mit dem Christus bzw. Jesus der Kirche buchstäblich nichts zu tun. ... Der angenehme, solide Band eignet sich hervorragend insbesondere als Einstiegslektüre für ernsthaft interessierte junge Leute, aber auch für Randchristen, die es wissen wollen.«
  • »Mit "Der Jesuswahn" legt der promovierte Theologe und Leiter des Wissenschaftsverlags tectum eine in jeder Hinsicht brillante Grundlagenkritik des Christentums vor. ... "Der Jesuswahn" hätte bei entsprechender Vermarktung das Potential zum Bestseller. ...Kaum je zuvor wurde dies so prägnant auf den Punkt gebracht wie in diesem Buch: Unbedingte Kaufempfehlung.«
    (Newsletter der Giordano-Bruno-Stiftung vom 17.1.2011)
  • »Jesus, der sich für uns alle am Kreuz geopfert hat - diesen anzugreifen, das erfordert Mut. Und vor allem Kompetenz. Als Doktor der Theologie, der viele Jahre in Kirchengemeinden tätig war, kann man dem Autor diese wahrlich nicht absprechen, und so stellt man rasch bei der Lektüre des Jesuswahns fest, dass Kubitza weiß, wovon er spricht. ... Der Jesuswahn ist ein Buch, dem man eine möglichst große Verbreitung wünscht, denn es rührt mit einer klaren, gut lesbaren Sprache an Fragen (und gibt Antworten), die dank des hohen Ansehens seines Protagonisten, das er in allen Spielarten des christlichen Glaubens genießt, unbedingt aufgeworfen werden müssen. Auch Jugendliche sollten den Jesuswahn lesen, um eine aufgeklärte Sicht auf Jesus kennen zu lernen.«
    (Besprechnung und Interview www.herrenzimmer.de
  • »Kubitzas Beitrag zur religiösen Ausnüchterung" hat das Potential, zu einem Standardwerk populärwissenschaftlicher Bibelkritik zu werden. ...Kubitza schreibt intelligent, flüssig, unterhaltsam, pointiert und ohne theologische Laien zu überfordern. Besonders gut haben mir - zum Thema passend - seine häufigen bildlichen Vergleiche gefallen. Wer sich nicht speziell für die Debatte Kreationismus vs. Evolutionslehre" interessiert, sollte sich lieber Kubitzas Jesuswahn als den Gotteswahnvon Dawkins zulegen.«
    (Rezension auf Amazon)
  • »Kubitzas Buch ist ein engagiertes, gut lesbares, lehrreiches und unterhaltsames Plädoyer für die Rationalität. Wer glauben möchte, sollte es nicht lesen.«
  • »habe das Buch am Freitag bekommen und die ersten hundert Seiten hinter mir. EINFACH GENIAL. Ich war Argumente gegen das Christentum aus der naturwissenschaftlichen Ecke (Kosmologie, Biologie, Evolution...) ebenso gewohnt, wie solche aus Ethik, Epistemologie und anderen philosophischen Disziplinen. Aber dass jemand das Christentum derart von innen heraus mit historisch-kritischen, aber genuin systemimmanenten theologischen Argumenten so stringent zerlegen kann wie Kubitza - das hätte ich nicht erwartet. Ich habe an meinem Schreibtisch gesessen, den Jesuswahn auf der einen Seite, die Bibel auf der anderen und habe selbst als "altgedienter Bibelkritiker" diese unheilige Schrift an mancher Stelle mit neuen Augen gesehen.Einfach ein geniales Buch und eine Bereicherung der schon ziemlich großen religionskritischen Ecke meiner Bibliothek.«
  • Philipp Möller, Pressesprecher der Giordano Bruno Stiftung, im Gespräch mit Heinz-Werner Kubitza. Zum Anhören klicken Sie hier.
  • »Kubitza [hat] ein wertvolles Aufklärungsbuch vorgelegt, das die Ergebnisse der historisch-kritischen Bibel- und Dogmenforschung kompakt zusammenfaßt und dabei die engen Grenzen der kirchlich-apologetischen Theologie hinter sich läßt. Sein Resümee ist ernüchternd, jedoch durchaus zutreffend.«
    Werner Raupp - Das Historisch-Politische Buch, 59. Jahrgang 2011, Heft 2
  • »Seine […] hochaktuellen Thesen untermauert der Autor, selbst Dr. theol., auf 380 Seiten mit fundierten und (zumindest für einige Leser) schmerzhaft logischen Argumenten. […] Kubitza zeigt auf, wie die Bibel eindeutig von Menschen gemacht ist und legt offen, wie aus einem jüdischen ‚Exorzisten und Wanderprediger’ nach und nach ein Religionsstifter und sogar Gott wurde.«
    Birger Berbüsse - Paderborn am Sonntag, 3/2013