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Björn Otte

Das Milieu im Fernsehkrimi

Am Beispiel der Krimi-Reihe „Tatort“

ISBN 978-3-8288-3148-3
356 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2013
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Das Milieu im Fernsehkrimi

Details

Ob in der Wissenschaft oder im Feuilleton – wer über Krimis schreibt, erwähnt meist auch das Milieu. Ganz selbstverständlich ist vom „Drogenmilieu“ oder einem „Fußballmilieu“ die Rede. Sprechen Kritiker von „Milieustudie“, hinterließ der betreffende Film womöglich einen äußerst realistischen Eindruck, war aber eigentlich grau und langweilig.

Björn Otte entwickelt erstmals eine Definition von „Milieu“, die über die Allgemeinsprache hinausgeht und dabei präzise auf fiktionale Texte und Filme anwendbar ist – Hand in Hand mit soziologischen Milieumodellen. Mithilfe dieser neuen Definition analysiert er Deutschlands erfolgreichste Krimiserie: den „Tatort“.

Die ARD-Reihe ist für gesellschaftskritische Aussagen bekannt. Das Milieu spielt oft die eigentliche Hauptrolle – und das ganz unterschwellig: Es hat Bezug zu allen Figuren, zum Spannungsaufbau und zur „Moral von der Geschicht’“. In detaillierten Analysen zeigt Otte, wie das Milieu im Krimi genau funktioniert und wie es insbesondere zur Qualität der Reihe beiträgt.

  • Björn Otte studierte Germanistik mit dem Schwerpunkt Medienkommunikation und Hispanistik an der Universität Hamburg und der Universidad de Extremadura. Während des Studiums beschäftigte er sich insbesondere mit der Dramaturgie von Fernsehformaten und mit der Modellierung von Kommunikation in unterschiedlichen Medien. Hauptberuflich ist Björn Otte national und international im Bildungsmanagement in der PR-Arbeit tätig.

»...aufgrund ihrer theoretischen Stringenz und scharfsinnigen Beobachtungen eine gewinnbringende Lektüre […] Das aufgezeigte Panorama veranschaulicht eindrucksvoll, daß die Reihe Tatort nicht nur den Informationsträger Milieu funktionalisiert, sondern gleichermaßen den Anstoß zu sozialkritischen Diskussionen geben und eine Appellfunktion an die Gesellschaft einnehmen kann.«
Stefanie Gerlach – Das Historisch-Politische Buch 62, Jahrgang 2014, Heft 6