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Harald Specht

Das Erbe des Heidentums

Antike Quellen des christlichen Abendlands

ISBN 978-3-8288-3561-0
700 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2015
22,95 €
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Das Erbe des Heidentums

Details

Das „Abendland“ hat sich aus uralten, längst vergessenen Quellen entwickelt. Der Sieg des Christentums über heidnische Kulte, Mysterienbünde und gnostische Religionsgemeinschaften, aber vor allem die unheilige Liaison von Staat und Religion führten zu einem jähen Bruch mit vielen dieser antiken Traditionen.

Was okkulte Bruderschaften oder mysteriöse Orden wie Alchimisten, Rosenkreuzer und Freimaurer als „Arcanum“ hüteten oder man als Geheimnis der Tempelritter vermutete, wurde aber seit der Antike unauffällig auch in den Werken der Wissenschaft, Literatur und Kunst als heidnisches Erbe tradiert. Künstler und Gelehrte der Renaissance und Vordenker der Aufklärung wurden so zu den wahren Hütern dieses Vermächtnisses.

Die verborgene Symbol-Sprache ihrer Werke enthält unerwartete Hinweise auf einen lang gehüteten Wissensstrom, der die Entwicklung des Abendlands begleitete und unterschwellig die heidnischen Weltbilder und deren kosmologische, philosophische, naturwissenschaftliche und kulturelle Traditionen weiterführte. Doch welche Geheimnisse wurden über die Jahrhunderte bewahrt, um diese uralten Weisheiten und Erkenntnisse vor Vergessen und Vernichtung zu retten?

  • Was hat antike Himmelskunde mit Religion und biblischen Figuren wie Jesus, Johannes oder Maria zu tun?
  • Welche heidnischen Wurzeln verbergen sich hinter unserem abendländischen Gedankengut bis hin zu den christlichen Feiertagen?
  • Was verraten uns versteckte Botschaften in alten Kunstwerken, wie etwa im scheinbar harmlosen Schäferidyll „Et in Arcadia ego“ des genialen Malers Nicolas Poussin?

Eine Fülle ähnlicher Fragen führt Harald Specht auf eine spannende Reise von der Antike bis hin zum aufgeklärten Europa.

  • Harald Das Erbe des Heidentums
    Harald Specht (Dr. rer. nat. et Dr.-Ing. habil.) ist Naturwissenschaftler und Autor. Neben mehr als 70 Fachpublikationen schrieb er auch Drehbücher, Filmkommentare, Romane und Sachbücher. Insbesondere durch sein viel besprochenes Buch „Jesus? – Tatsachen und Erfindungen“ wurde er einer breiteren Leserschaft bekannt.

»Diese Analysen, wie auch die getroffenen Schlußfolgerungen, befinden sich auf höchstem wissenschaftlichen Niveau und sind dennoch für den normal gebildeten Leser nachvollziehbar und verständlich. Specht versteht es, seinen Leser trotz des eigentlichen trockenen Stoffes [...] zu fesseln, zum Nach- und Weiterdenken anzuregen. Es ist sein Hinterfragen scheinbarer Wahrheiten; es sein Drang, den Dingen auf den Grund zu gehen und nicht nur das Detail zu sehen, sondern die Zusammenhänge, die dieses Buch so wertvoll und lesenswert machen. Und dank des unglaublichen niedrigen Verkaufspreises dürfte es sicherlich auch viele geneigte Leser finden.«
Siegfried Krebs – freigeist-weimar.de

»Der Autor macht nunmehr gewisse Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich, die bislang nur Angehörigen von Geheimgesellschaften vorbehalten gewesen sind. ›Das Erbe des Heidentums‹ ist ein Muss für alle diejenigen, welche sich dieser Thematik nicht über das Internet, sondern vielmehr über die Lektüre einer gelehrten Abhandlung annähern wollen.«
Amazon-Rezension

»[…] es ist eine inhaltlich überwältigende Quellensammlung zum Christentum, man sollte es darum abschnittsweise und am besten nach Bedarf lesen«
Erwin Peterseil – Atheisten-Info

»Sehr vieles wird hierin nicht nur angesprochen, sondern bis in Detail gehend analysiert. Diese Analysen, wie auch die getroffenen Schlußfolgerungen, befinden sich auf höchstem wissenschaftlichen Niveau und sind dennoch für den normal gebildeten Leser nachvollziehbar und verständlich. Specht versteht es, seinen Leser trotz des eigentlichen trockenen Stoffes – ein Komplex aus Kunstwissenschaft, Astronomie, Mathematik, Philosophien, Mythen, Religionen und geschichtlichen Abläufen – zu fesseln, zum Nach- und Weiterdenken anzuregen. Es ist sein Hinterfragen scheinbarer Wahrheiten; es ist sein Drang, den Dingen auf den Grund zu gehen und nicht nur das Detail zu sehen, sondern die Zusammenhänge, die dieses Buch so wertvoll und lesenswert machen.«
Siegfried R. Krebs – wissenbloggt.de

»›Das Erbe des Heidentums‹ ist ein überaus empfehlenswertes Sachbuch zum Thema Religionsgeschichte und antike Kultur, in dem der Autor durch seine persönliche Darstellungsweise die Leserinnen und Leser hautnah am Forschungsprozess teilhaben lässt und damit Geschichtswissenschaft als überaus spannende detektivische Arbeit am Detail erleben lässt.«
Andreas Markt-Huter – Lesen in Tirol 02.08.2016

»Mit dem ›Erbe …‹ hat H. Specht ein eine profunde Bestandsaufnahme des aktuellen Forschungsstandes in Bezug auf vorchristliche Quellen … vorgelegt. Für die Historiker der älteren Generation ist dies ein komfortables ›Update‹, für die heutigen Aspiranten – Historiker und Theologen – ein geniales Repetitorium…«
Dr. A. Becker – Amazon-Rezension 15. Januar 2017

»Harald Specht hat sich … in diesem seinem bisher umfangreichsten Werk fast schon selbst übertroffen. Seine Fähigkeit, sogar schwierigste Zusammenhänge – im vorliegenden Fall vor allem astronomischer, astrologischer, zivilisations- religions-, symbol- und philosophiegeschichtlicher Natur – auf eine nicht nur dem selbstredenden Anspruch nach populärwissenschaftliche, sondern auch wirklich anschaulich-erläuternde und vor allem fesselnde Weise verständlich zu machen, sucht nämlich mittlerweile auf dem gesamten deutschen Sachbuch-Markt ihresgleichen.«
Dr. Stephan A. Thomas (Philologe, Althistoriker und Kulturwissenschaftler) – Amazon-Rezension 3. September 2016

»[Das ›Erbe des Heidentums‹ ist eine] Gesamtschau der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte« und »ein äußerst materialreiches Werk mit geradezu enzyklopädischem Charakter. [...] Die Methode, derer sich die Kirche in der Auseinandersetzung mit den heidnischen Vorgänger-Religionen und deren Inhalten bediente, wird von Specht treffend beschrieben[, wodurch der Leser] in einen Entdeckungsprozess hineingezogen wird, der ihn […] bis zum  Ende in seinen Bann zieht. [... Eine] in sich schlüssige  Entstehungsgeschichte des frühen Christentums ohne den Mann aus Nazaret [...] Wer eine alternative Darstellung der frühen christlichen Geschichte (aus radikalkritischer Perspektive) sucht, findet sie hier – in gut lesbarer, allgemeinverständlicher Form.«
Dr. theol. Hermann Detering – radikalkritik.de und Amazon, 2/2017