Druckkostenzuschuss

Informationen zum Herstellungskostenzuschuss

Als Bücher nur im Offsetdruck hergestellt werden konnten, waren wissenschaftliche Veröffentlichungen fast ausschließlich nur mit einem Herstellungskostenzuschuss möglich. Je nach Verlag konnte dieser auch schon mal im fünfstelligen Bereich liegen.

 

Seit der Etablierung des Digitaldrucks neben dem Offsetdruck können auch kleinere Auflagen wesentlich günstiger als vorher produziert werden. Dies hat dazu geführt, dass die Druckkostenzuschüsse deutlich zurückgegangen sind und bei entsprechend geeigneten Arbeiten sogar ganz entfallen können. So sind auch die Zuschüsse im Tectum Verlag heute niedriger angesetzt als z.B. noch vor zehn Jahren. Interessante Arbeiten können für den Autor kostenlos veröffentlicht werden, und mitunter ist sogar ein kleiner Gewinn zu erwarten.

 

Viele Verlage verlangen Zuschüsse, die oft um ein Mehrfaches über den eigentlichen Druckkosten liegen. Je größer das Ansehen eines Fachverlags ist, desto mehr müssen Autoren zahlen, um sich dort quasi "einzukaufen". Autoren sollten sich überlegen, ob dies für sie Sinn macht.

 

Daneben bieten seit einiger Zeit auch Print-On-Demand-Verlage angeblich kostenlose Veröffentlichungen an. Hier ist für Autoren äußerste Vorsicht geboten, denn solche Verlage erbringen in der Regel wichtige Verlagsdienstleistungen nicht und können für den Autor beträchtliche Nachteile haben.

 

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