Springe zum Hauptinhalt »

Mein Warenkorb
Der Warenkorb ist leer

Uwe Albrecht

Bilder aus dem Tierleben

Philipp Leopold Martin (1815–1885) und die Popularisierung der Naturkunde im 19. Jahrhundert

ISBN 978-3-8288-4039-3
580 Seiten, Hardcover
Tectum Verlag 2018
59,95 €
inkl. 7% MwSt., versandkostenfrei
Lieferzeit 2-3 Tage
inkl. 19% MwSt., versandkostenfrei
Lieferzeit sofort

Details

Naturkundemuseen und zoologische Gärten sind bis heute Besuchermagneten ersten Ranges und erfreuen sich, trotz aufwendiger Naturdokumentationen und der neuen Medien, zunehmender Beliebtheit. Ebenso wie Elefant, Zebra, Tiger und Co. im Zoo üben auch lebenswahre Tierpräparate und Dioramen sowie Nachbildungen von Sauriern, Mammuts oder Höhlenbären in Museen und Ausstellungen eine große Faszination auf Jung und Alt aus. Der Grundstein hierfür wurde im 19. Jahrhundert gelegt, dem Jahrhundert der Naturwissenschaften, als aus den verstaubten Naturalienkabinetten und den nur wenigen Besuchern zugänglichen fürstlichen Menagerien Schritt für Schritt moderne Naturkundemuseen und bürgerliche zoologische Gärten wurden. Die ersten Impulse gingen hierbei aber weniger vom etablierten Wissenschaftsbetrieb  aus, sondern vornehmlich von privaten Sammlern und Museen, von freien und angestellten Präparatoren. Einer dieser Präparatoren war der im Umfeld der Herrnhuter Brüdergemeine in Schlesien geborene, in Berlin und Stuttgart wirkende Philipp Leopold Martin (1815–1885). Martin gilt nicht nur als Begründer der Dermoplastik, einer fortschrittlichen Methode zur Anfertigung lebenswahrer Tierpräparate sowie als Schöpfer der ersten lebensgroßen und plastischen Nachbildung eines Mammuts, sondern er war auch Zoodesigner und einer der ersten Naturschützer. Der Wissenschaftshistoriker Uwe Albrecht hat das Wirken Martins im Detail untersucht und in einen fachlichen sowie historischen Zusammenhang gestellt.