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Klaus Neumann

Arbeitslosigkeit in der
Bundesrepublik

Öffentlicher Umgang mit einem Dauerproblem

ISBN 978-3-8288-3186-5
220 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2013
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Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik

Details

Wie reagiert eine Gesellschaft auf ein Problem, das schon als überwunden galt und plötzlich umso drastischer zurückkehrt?

Klaus Neumann geht dieser Frage nach anhand der Arbeitslosigkeit in Westdeutschland der 1970er und 1980er Jahre. Nach über einem Jahrzehnt der Vollbeschäftigung war das Thema „Arbeitslosigkeit“ nahezu vollständig aus der öffentlichen Debatte verschwunden. Ab Mitte der 1970er Jahre stieg die Arbeitslosigkeit jedoch unerwartet stark an und konnte auch in Phasen guter Konjunktur nicht mehr abgebaut werden: Arbeitslosigkeit wurde zum Dauerproblem, das uns bis heute begleitet.

Dieses Buch zeichnet Umgang, Ursachenzuschreibung und Lösungsvorschläge des Phänomens „Arbeitslosigkeit“ durch die Medien und die Gesellschaft nach und leistet damit einen wichtigen Beitrag, die Gesellschaft der alten Bundesrepublik, aber auch die Hintergründe aktueller Debatten über Arbeitslosigkeit zu verstehen.

  • Klaus Neumann ist Historiker an der Freien Universität Berlin und forscht überwiegend zur Geschichte der Arbeit und des europäischen Wohlfahrtsstaates.
  • Mehr Informationen zum Autor unter www.klaus-neumann.eu

»In seiner methodisch konzisen Studie zur Debatte über die Arbeitslosigkeit kommt Klaus Neumann zu plausiblen und zum Teil verblüffenden Ergebnissen – so etwa wenn er herausstellt, wie deutsche Arbeitgeber noch bis in die frühen 1980er Jahre eine regelrechte Kampagne gegen die Ausweitung von Abitur und Hochschulzugang führten, mit dem Hinweis auf Akademikerarbeitslosigkeit und eine glänzende Zukunft der ungelernten Industriearbeit!«
Prof. Dr. Ulrich Herbert, Universität Freiburg

»Der Nutzen der Arbeit liegt insbesondere darin, dass Neumann wichtige Aspekte der Abkehr vom Keynesianismus in der Bundesrepublik ausgeleuchtet hat.«
Daniel Gerstenhauer – Portal für Politikwissenschaft