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Michael Weichselbraun
Soziale Zwischenwelten
Selbstverortung jugendlicher Migranten und die Sichtweisen ausgewählter Experten Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Psychologie, Band 23
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Wie leben Jugendliche und junge Heranwachsende mit Migrationshintergrund in der Schweiz? Wie nehmen sie ihre eigene Identität wahr? Der Frage nach Verortung und Zugehörigkeit junger Migranten geht Michael Weichselbraun aus zwei Blickwinkeln nach: Zu Wort kommen die „Betroffenen“ selbst in Interviews und persönlichen Erzählungen. Andererseits schildern Migrationsexperten ihre Erfahrungen und Deutungsansätze.
Der Autor sucht nach Unterschieden, zeigt aber auch Gemeinsamkeiten der Positionen auf. Deutlich wird, dass nicht mehr nur das Eine, sondern das Sowohl-als-auch, das Hybride, der „Dritte Ort" für die Selbst- und die Fremdverortung Bedeutung gewinnen. Kontextuelles und sprachliches Switchen zwischen Familie, Schule und Freizeit begleitet den Alltag junger Migranten. In den Interviewpassagen dringen verletzende, von den Jugendlichen als schmerzhaft empfundene Erlebnisse durch, die im Einzelfall traumatisierend wirken. Die Migrationsjugendlichen sind Teil gemeinsamer Zukunft, gestalten die Schweiz mit deren Alltagswelt. Diese Bereicherung und Chance gilt es zu würdigen. |
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| Michael Weichselbraun
Michael Weichselbraun, Mag. phil. Diplom Psychologe, Psychotherapeut, studierte Psychologie an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Erziehungswissenschaften an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck, ZHAW Zürich, Sozialarbeit und Systemische Familientherapie, LSF in Wien. Mitglied des österreichischen Psychotherapeutenverbandes, ÖBVP. Selbstständige psychotherapeutische Praxis in Österreich und Schweiz. |
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