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Shpresa Musaj
Albaniens Religiosität – Konstante im Wandel der Zeiten
Zwischenkirchliche und interreligiöse Toleranz auf dem Balkan Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft, Band 18
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Albanien stellt auf dem Balkan hinsichtlich der uneinheitlichen Religionszugehörigkeit der Bevölkerung einen Sonderfall dar. Wie nirgendwo sonst gehört die Bevölkerung vier verschiedenen Religionsgemeinschaften an. Katholiken, Orthodoxe Christen, Sunniten und die Mitglieder der Bektaschi-Muslimgemeinschaft lebten über Jahrhunderte friedlich zusammen. Wo liegen die Ursachen für die zwischenkirchliche und interreligiöse Toleranz der albanischen Bevölkerung, die zu den kennzeichnenden Identitätsmerkmalen der albanischen Nation gehört?
Shpresa Musaj geht den Wurzeln dieses bemerkenswerten Phänomens nach, indem sie die Religions- und Kirchengeschichte der albanisch bevölkerten Gebiete, von der Antike bis in die Gegenwart untersucht. Durch die Analyse einer Fülle von Beispielen erschließt sie, dass die von der Bevölkerung auserkorene, interreligiöse, tolerante Einstellung, auf einem sehr alten, heidnischen Substrat beruht: Es bildet die Grundlage des Zusammenlebens der Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen, darunter auch zwischen Christen und Muslimen, in Albanien. |
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| „Shpresa Musaj gibt mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit mehr als nur eine Untersuchung der historisch gewachsenen religiösen Verhältnisse der von Albanern bewohnten Länder. [...] Das Buch [...] bietet quellengestützte Erkenntnisse, dass es auch anders geht, dass es keinem Bündnis von Thron und Altar [...] bedarf.“ |
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Siegfried R. Krebs, Freigeist Weimar |
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