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Die Autorin
Christina Kaindl-Hönig

Christina Kaindl-Hönig studierte Theaterwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien und arbeitete mit zahlreichen internationalen Regisseuren im Sprechtheater und in der Oper (u.a. mit Götz Friedrich, Peter Stein, Herbert Wernicke, Wilfried Minks und Paulus Manker). Seit 2001 ist sie als freie Autorin mit dem Schwerpunkt auf Theater für österreichische, deutsche und Schweizer Printmedien wie etwa für den Berliner Tagesspiegel, die Basler Zeitung und das österreichische Theatermagazin Bühne tätig. Zudem unterrichtet sie als Lektorin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien und arbeitet seit 2009 als freie Dramaturgin für das Schauspiel der Salzburger Festspiele.

 
Rezensionen
„Mit kriminalistischem Gespür verfolgt die Autorin Büchners Sozialisierung und Politisierung zwischen Massenarmut und kleinstädtischer Bürgerlichkeit. […] Christina Kaindl-Hönig ist es in dem Buch verdienstvoll gelungen, Büchners Werk inmitten seines Engagements für eine bessere Welt darzustellen. Mit scharfem Blick für Details gelingt der Autorin auch der Bogen in die Gegenwart.“
Salzburger Nachrichten, November 2011

„Die Autorin arbeitet in ihrer fundierten Studie detailliert heraus, wie sich die historischen Verhältnisse des frühen 19. Jahrhunderts – das repressive Staatssystem und die Massenarmut – auf Büchners Absage an die Bühnenkonventionen seiner Zeit auswirkten. Eine wertvolle Analyse des Umfelds eines Unruhegeistes.“
Petra Rathmanner in der Wiener Zeitung vom Dienstag, 27. Dezember 2011

„Mit seinem Slogan ‚Friede den Hütten, Krieg den Palästen’ wäre er heute Teil der Empörungswelle, damals riskierte er damit sein Leben und musste schließlich als Aufrührer liehen. Die Rede ist von Georg Büchner, dem zum Klassiker avancierten Revolutionär, über den […] Christina Kaindl-Hönig die beeindruckende Monografie ‚Theater ohne Illusionen’ vorgelegt hat. Die Autorin verfolgt darin klug, umfassend und ungemein detailreich die These, dass seine Stücke […] als stringente Fortführung seiner politischen Praxis mit den Mitteln des Theaters aufzufassen seien.“
Bühne, 2/2012

Christina Kaindl-Hönig,Theater ohne Illusionen,Georg Büchners Ästhetik der Emanzipation
ISBN 978-3-8288-2646-5
426 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2011
Preis: 29,90 € *

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