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Hans Peter Plischka
Der Kulturstaat
Eine Verfassung für das 21. Jahrhundert |
| Die Staatsverfassungen des vergangenen Jahrhunderts werden den Veränderungen im Selbstverständnis der Einzelnen und auch den Chancen und Gefahren der technischen Zivilisation nicht mehr gerecht. Das politische Potential der zahllosen Einzelnen und der vielfältigen Minderheiten wird in der Informationsgesellschaft zum Machtfaktor. Sie wenden sich ab von den Parteien. Darüber hinaus gefährden jahrzehntelange Inflation und jüngst der Zusammenbruch der Kreditmärkte das Vertrauen in die Währung und das Geldwesen. Als Grundlage der Wirtschaft müssen diese vor dem Missbrauch durch Partikularinteressen geschützt werden. In der Auseinandersetzung über Zukunftsfragen bedarf es stärkerer Mitsprache durch Wissenschaft und Technik. Ihre rasante Evolution erfordert ihre effektive Teihabe im Staat und in den Unternehmen. Ein Kulturstaat bietet den verfassungsrechtlichen Rahmen für die Erneuerung. |
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| Hans Peter Plischka
Hans Peter Plischka, geb.1941, lebt in Wien und Kalkutta. Dr.iur. Generalkonsul a.D. Studium der Rechts- und Staatswissenschatfen in Hamburg,Tübingen, München, Paris, Philadelphia. 1970 im Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages. Von 1971 bis 2002 im Diplomatischen Dienst mit Posten in Paris, Teheran, Peking, Pretoria, Kapstadt, Kalkutta, Caracas und Wien. Befasst u.a. mit den Verhandlungen zum Übereinkommen von Schengen (EU) und Abkommen über Internationale Organisierte Kriminalität (VN). Frühere Veröffentlichungen: „Technisches Sicherheitsrecht“ Berlin 1969, „Perspectives on Feuchtwanger and Brecht: Calcutta, 4th May“, Kalkutta 1994. |
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