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Katrin Gebert
„Carina unvergessen“
Erinnerungskultur im Internetzeitalter |
Bereits seit einigen Jahren ist die Zahl deutschsprachiger Gedenkseiten im WWW steigend. „Carina unvergessen“... ist eine von vielen hundert Gedenkhomepages im Internet. Zumeist sind es Eltern, die in Gedenken an ihre verstorbenen Kinder Webseiten anfertigen. Aber welche gesellschaftlichen Ursachen gibt es für die Verlagerung der Trauerarbeit ins Internet? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dieser Digitalisierung und Veränderungen in der zeitgenössischen Bestattungskultur?
Katrin Gebert beleuchtet, wie Trauer- und Erinnerungskultur im Internet ihren Ausdruck finden. Die theoretische Basis ihrer Untersuchung bilden die Gedächtnistheorien von Maurice Halbwachs, Jan und Aleida Assmann und Astrid Erll und ethnologische Ritualtheorien. Gebert nimmt die aktuell im deutschsprachigen Internet existierenden „Internetfriedhöfe“, Erinnerungsportale und privaten Ge-denkseiten unter die Lupe. Aus ethnologischer Perspektive fragt die Autorin nach der soziokulturellen Bedeutung dieser Gedenkseiten und zeigt den bestattungs- und trauerkulturellen Kontext auf.Gibt es einen Zusammenhang zwischen dieser Digitalisierung und Veränderungen in der zeitgenössischen Bestattungskultur? Katrin Gebert beleuchtet, wie Trauer- und Erinnerungskultur im Internet ihren Ausdruck finden. Die theoretische Basis ihrer Untersuchung bieten die Gedächtnistheorien von Maurice Halbwachs, Jan und Aleida Assmann und Astrid Erll und ethnologische Ritualtheorien. Gebert nimmt die aktuell im deutschsprachigen Internet existierenden „Internetfriedhöfe“, Erinnerungsportale und privaten Gedenkseiten unter die Lupe. Aus ethnologischer Perspektive fragt die Autorin nach der soziokulturellen Bedeutung dieser Gedenkseiten und zeigt den bestattungs- und trauerkulturellen Kontext auf. |
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| „Das Buch ist keine leichte Lektüre. Es hat den Anspruch das Phänomen der Gedenkseiten im Internet in den größeren Kontext von Forschungen zur Bestattungs- und Erinnerungskultur einzuordnen und es im Rahmen der Veränderung sozialer Beziehungen durch das Medium World Wide Web verständlich zu machen. Dies ist Katrin Gebert gelungen. Ihr Ansatz hat eine bleibende Gültigkeit, auch wenn die Datenbasis, die das Internet liefert, in kurzer Zeit überholt sein wird. Alles spricht dafür, das Buch gleich zu lesen.“ |
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Birgit Aurelia Janetzky, http://www.grabauf-grabab.de, 10/2009 |
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