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Ralph Wirth
Best-Worst Choice-Based Conjoint-Analyse
Eine neue Variante der wahlbasierten Conjoint-Analyse Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Wirtschaftswissenschaften, Band 39
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Warum entscheiden sich Konsumenten für ein bestimmtes Produkt? Zur Beantwortung der scheinbar simplen Frage wird von Entscheidungsträgern im Marketing häufig die aus der Psychologie stammende Choice-Based Conjoint-Analyse herangezogen. Bei diesem Verfahren wird auf Basis abgefragter Wahlentscheidungen ermittelt, welchen Nutzen bestimmte Produktcharakteristika stiften und welche Eigenschaften eine besonders große Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein Produkt spielen. Die Güte der dahinter stehenden Schätzverfahren lässt jedoch deutlich nach, wenn nur wenige individuelle Wahlentscheidungen beobachtet werden können.
Ralph Wirth stellt mit der Best-Worst Choice-Based Conjoint-Analyse einen Ansatz vor, der eine Verbesserung der Schätzgüte in gerade diesen Situationen verspricht. Er verfolgt dabei die Grundidee, nicht nur die beste, sondern auch die schlechteste der gezeigten Alternativen abzufragen und somit den Umfang der gewonnenen Präferenzinformationen zu erhöhen. In diesem Buch erläutert er verschiedene Alternativen zur Modellierung beobachteter Best-Worst-Wahlen und entwickelt die zugehörigen Hierarchischen-Bayes-Schätzmodelle. Zudem stellt er die Ergebnisse einer groß angelegten Simulationsstudie zum Vergleich dieses neuen Ansatzes mit bestehenden Verfahren der wahlbasierten Conjoint-Analyse vor. |
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| Ralph Wirth
Ralph Wirth studierte von 2000 bis 2005 Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Während seines Studiums sammelte er umfangreiche praktische Erfahrungen, unter anderem in der Beratungs- und in der Marktforschungsbranche. Seit 2005 arbeitet er in der Abteilung für Methoden- und Produktentwicklung der GfK Gruppe, gegenwärtig als stellvertretender Abteilungsleiter. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt dabei auf der Anwendung und Weiterentwicklung komplexer Methoden der Marktforschung, wobei der Präferenzmessung z. B. mittels Conjoint-Analysen eine besonders große Rolle zukommt. Des weiteren hält er regelmäßig Schulungen und Vorträge zu aktuellen methodischen Themen der Marktforschung. Von 2006 bis 2009 war Ralph Wirth externer Doktorand am Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In dieser Zeit entwickelte und evaluierte er mit der Best-Worst Choice-Based Conjoint-Analyse eine neue Variante der wahlbasierten Conjoint-Analyse.
Die zugehörige Doktorarbeit wurde im Jahr 2009 mit dem Promotionspreis der Hermann Gutmann Stiftung ausgezeichnet.
Der Autor erhielt 2010 für seine Publikation die Auszeichnung als „Nachwuchsforscher des Jahres“ des Berufsverbands Deutscher Markt- und Sozialforscher (BVM) und des Verbands der Marktforscher Österreichs (VMÖ).
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