Kulturpolitik – Die Lage des Künstlers in Deutschland
Künstler – ein brotloser Beruf? Für viele Künstler bleibt die Kunst ein Hobby, sein Hobby zum Beruf zu machen ein unerfüllter Traum. Gründe dafür gibt es viele: harte Konkurrenz, große Risiken, unregelmäßiges Einkommen, wenig staatliche Hilfe und nicht ausreichende Informationsmöglichkeiten. Der Beruf des Künstlers ist schwer einzuordnen: So ist er zwar kein Arbeitnehmer, hat aber oftmals doch einen oder mehrere Arbeitgeber. Das macht es schwer, ihn steuerlich, betriebsrechtlich und krankenkassentechnisch abzusichern. Das Risiko und die Kosten trägt er selber. In Deutschland wurde die Situation des Künstlers durch die Einführung der Künstlersozialkasse etwas erleichtert. Weitere Verbesserungen sollten durch die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ gefunden werden, die im November 2007 endete.
Welche Vorschläge es dazu gibt, wie die Lage des Künstler wirklich ist und welche Möglichkeiten sich für diesen ergeben, werden in diesem Buch anschaulich dargestellt: Tipps für Künstler, Einführungen zum oft vernachlässigten Thema „Kultur“ sowie Interviews mit Experten machen dieses Buch zu einem Muss für jeden, der Kunst und Kultur macht und/oder liebt.
Die Journalistin und freischaffende Künstlerin Claudia Lorenz
studierte bis Januar 2008 an der Ludwig-Maximilian-Universität in München
Politische Wissenschaften.
Im Zuge des Studiums schrieb sie vorliegende
Abschlussarbeit bei dem Kulturstaatsminister a.D. Prof. Dr. Julian
Nida-Rümelin.
Rezensionen
„Die Autorin nähert sich dem Beruf des Künstlers sehr systemisch und mit einer interessanten Perspektive, denn der Künstler und überhaupt der Kulturbereich ist zunehmend Gegenstand sozialstaatlicher Regelungen geworden.“
Timo Lüth, Zeitschrift für Politikwissenschaft 8/2009