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Christian Roos
Hexenverfolgung und Hexenprozesse im alten Hessen
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| Verhöre, Folter, Teufel, Scheiterhaufen – Hexenprozesse faszinieren und erschrecken bis heute. Vieles ist bekannt, mehr noch unbekannt, und noch mehr ist falsch an den allgemeinen und schaurigen Vorstellungen über die Hexenverfolgungen. Es gab nie die Hexenprozesse; vielmehr wurde je nach Ort und Zeit in unterschiedlicher Weise und mit wechselnder Intensität gegen ‚Hexen’ vorgegangen.
Christian Roos stellt anhand der alten Akten und unerforschten Quellen die Hexenverfolgung in den hessischen Kernlanden am Beispiel einer oberhessischen Region dar. Angefangen beim Hexenglauben, der Entstehung von Gerüchten und Verfolgungsmechanismen bis hin zu Haft, Folter und Tod wird den Fragen nachgegangen, wer als Hexe beschuldigt wurde, warum es mehr Frauen als Männer betraf und wer die Ankläger waren. Dabei werden Haltung und Wirken von Kirche, Obrigkeit und Volk während der Hexenverfolgung anschaulich. |
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| „Dem Schwalmstädter Historiker Dr. Christian Roos ist es gelungen, das Thema auf hohem wissenschaftlichen Niveau darzustellen.“ |
| Christine Krauskopf, Oberhessische Presse |
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| „Ausführlich geht Roos in seiner aufschlußreichen Regionalstudie dem Entstehen der Hexenprozesse, den gesellschaftlichen Ursachen und gerichtlichen Verfahren der Hexenprozesse nach.“ |
| Karl-Hermann Völker, Hessisch-Niedersächsische Allgemeine |
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