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Stefanie Plappert
"Wahrhaftige Begegnungen?"
Facetten des ‚Fremden’ im zeitgenössischen norwegischen Theater Kleine Mainzer Schriften zur Theaterwissenschaft, Band 14
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| Norwegen liegt nicht nur geographisch eher am Rande Europas, auch im Bewusstsein vieler ist es eher ein Land des Ölreichtums, Walfangs und Biathlons. Dass das Land daneben auch von einer Geschichte historischer Abhängigkeiten und kultureller Identitätsfindung geprägt wurde, die bis heute Einfluss auch auf seine Theaterszene nehmen, betont das vorliegende Buch „Wahrhaftige Begegnungen?“. Der Fokus der Autorin Stefanie Plappert liegt auf der kulturtheoretisch untersuchten Erfahrung und Darstellung des ‚Fremden’ und der Frage, wie das Theater diese zu verhandeln vermag. Zu diesem Zwecke vergleicht sie zwei norwegische Theaterarbeiten und wirft Fragen nach der Tauglichkeit eines Konzeptes exotisch verstandener ‚Fremdheit‘ für das Theater auf. |
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| Susan Mahmody in Theaterforschung 11/2009 |
| Stefanie Plappert liefert (...) eine fundierte Studie, die sowohl von theaterwissenschaftlicher als auch von kulturwissenschaftlicher Bedeutung ist. Ausgehend von einer prägnanten Einleitung nähert sich die Autorin ihrem Untersuchungsgegenstand über theoretische Betrachtungen, die auch ohne allzu große Vorkenntnisse nachvollziehbar sein dürften. Im analytischen Teil bietet sie viele Hintergrundinformationen zu Kontext, Entstehung und Inszenierung der behandelten Stücke. Die vielen Textbeispiele aus den Stücken unterstreichen ihre Ausführungen. Plappert beweist mit ihrer Studie, dass eine positive "Fremdheitserfahrung" weder in einem oberflächlichen Fremdheitsbegriff liegen, noch in direkter Darstellung stattfinden kann und legt somit Ansätze für weitere Forschungsvorhaben vor. |
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