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Axel Bernd Kunze
... in Frieden scheiden
Das Memento mori in der Feier der Tagzeiten |
| Die Sterblichkeit ist und bleibt unausweichlicher Teil unseres Menschseins. Allerdings ist das Gebet um einen guten Tod heute weitgehend aus dem christlichen Bewußtsein sowie dem Gebetsleben in Familie und Gemeinde entschwunden. Ars moriendi, die lebenslange Vorbereitung auf das eigene Sterben, scheint heute zu einer „verlernten Kunst“ geworden zu sein. In der Tagzeitenliturgie aber hat das Motiv des Memento mori – frei übertragen: „Gedenke, daß du sterblich bist!“ – bis heute einen zentralen Platz behalten, wie die vorliegende Studie belegt. Am deutlichsten zeigt sich das in der Komplet, dem kirchlichen Nachtgebet. Die Tagzeiten sind vom Zweiten Vatikanischen Konzil wieder neu als Feier der Gemeinde entdeckt worden. Sie können dazu beitragen, Memento mori und Ars moriendi in der Gemeindeliturgie lebendig zu erhalten oder auch wieder erneut zu wecken. Hierzu will der Band liturgiewissenschaftliche und pastoralliturgische Anregungen geben. |
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| Axel Bernd Kunze
Axel Bernd Kunze (geb. 1972 in Peine), Dr. theol., Dipl.-Päd., Zweites Staatsexamen (Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II/I in den Fächern Katholische Religionslehre, Pädagogik, Sozialwissenschaften und Politik), Studium an der Universität Münster, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster und der Universität Bamberg; 1998 - 2003 na. Referent in der Jugendbildung, 2000 - 2003 Promotionsstipendiat der Professor-Franz-Furger-Gedächtnisstiftung, 2003 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Bamberg und Betreuung der theologischen Fachabteilung einer Bamberger Universitätsbuchhandlung, 2004 - 2006 Studienreferendar am Studienseminar Rheine, 2005 Promotion zum Dr. theol. durch die Fakultät der Universität Bamberg mit einer politikethischen Arbeit über politische Parteien in christlich-sozialethischer Perspektive, derzeit Wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Universität Bamberg (DFG-Projekt "Das Menschenrecht auf Bildung: anthropologisch-ethische Grundlegung und Kriterien der politischen Umsetzung"); fortlaufend Tätigkeiten als Publizist sowie Referent in der Jugend- und Erwachsenenbildung, seit 2003 Mitarbeiter der Zeitschrift "Liturgie konkret", Mitherausgeber der Reihe "Forum Bildungsethik" und der "Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.". |
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| "Bernd Kunze (...) trägt erstaunlich viel an Literatur zusammen, seine Arbeit ist wissenschaftlich fundiert und zugleich pastoral ausgerichtet." |
| Guido Fuchs in Liturgie konkret digital 10/2007 |
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