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Torsten Spies
Die Negativität des Absoluten
Hegel und das Problem der Gottesbeweise |
| Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 – 1831) überwindet in seiner spekulativen Philosophie ein transzendentes Gottesbild und vertritt stattdessen sein Konzept der immanenten Bestimmtheit des Absoluten. Er fordert die „absolute Freiheit aller Geister, die ... weder Gott noch Unsterblichkeit außer sich suchen dürfen.“ Hatten noch Descartes und Leibniz versucht, Gottes Existenz vom Standpunkt der Endlichkeit aus zu beweisen, so ging Hegel in seiner „Wissenschaft der Logik“ darüber hinaus. Gott war ihm Geist – und die Philosophie das System für dessen Ordnung. Die Logik wurde damit zum Medium, in dem das Absolute sich selbst bestimmt. Torsten Spies geht in diesem Buch der Frage nach, wie Hegel das von Kant offengelegte Problem der Gottesbeweise löste. Damit führt er zugleich mitten hinein ins Zentrum von Hegels Metaphysik. |
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| Torsten Spies
Torsten Spies, geboren 1974 in Siegen, studierte Philosophie, Soziologie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität zu Köln.
Er arbeitete am Lehrstuhl für neuzeitliche Philosophie von Prof. Dr. Klaus Erich Kaehler. Neben seinem Studium war Torsten Spies tätig bei Theater, Radio und im Museumsbereich. |
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