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Andreas Arnsfeld
Medien - Politik - Gesellschaft
Aspekte ihrer Wechselwirkungen unter dem Stichwort Politainment |
| Politik wird heute vom Publikum fast ausschließlich medial erfahren. Es ist die Rede von einer „Talkshowisierung“ des Politischen. Medien und Politik befinden sich in einem Verhältnis wechselseitiger Abhängigkeiten, das beide Seiten anfällig macht: den Politiker für eine Instrumentalisierung der Medien und den Journalisten für die Rolle als Mitpolitiker ohne Mandat. Gleichzeitig nehmen die Politikverdrossenheit und das Desinteresse des Bürgers zu. Trägt das Politainment, also die politische Unterhaltung beziehungsweise die unterhaltende Politik, eine Mitschuld an dieser Entwicklung? Oder ist das Politainment sogar geeignet, den Zugang zur politischen Welt zu ebnen? Andreas Arnsfeld geht diesen und weiteren Fragen nach. Insbesondere den Fragen, wie sich Medien, Politik und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen und welche Folgen aus diesen Wechselbeziehungen erwachsen. Außerdem beschreibt er die vielseitigen Wege und Hindernisse der Politikvermittlung. Er sagt grundlegendes zur Rolle der Medien in der Demokratie und zu den Präsentationsweisen von Politik im Fernsehen. Im Buch werden Inszenierungsvarianten und der Prozess der Imagebildung von Spitzenpolitikern geschildert. Die Formen des Politainment werden anhand von Beispielen aus Fernsehserien, Talkshows, inszenierten Parteitagen und Wahlkämpfen gezeigt. |
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| Andreas Arnsfeld
Andreas Arnsfeld wurde 1974 in Magdeburg geboren. Nach dem Abitur am Magdeburger Altsprachengymnasium Norbertinum im Jahre 1994 studierte er Politik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Heute arbeitet er als Referent bei der AOK Sachsen-Anhalt in der Stabsstelle Verwaltungsrat/Vorstand. Ehrenamtlich engagiert er sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und ist Mitglied der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in der 4. Amtsperiode (2009 bis 2015). |
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| "Der Autor zeigt, wie sich Medien, Politik und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen und welche Folgen aus diesen Wechselbeziehungen erwachsen. Zudem schildert er die vielseitigen Wege und Hindernisse der Politikvermittlung und beschäftigt sich mit den Präsentationsweisen von Politik und Fernsehen. " |
| Sabine Steppat in Zeitschrift für Politikwissenschaft 4/2006 |
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