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Stephan Heinrich
Auf dem Weg in einen Überwachungsstaat?
Informationssicherheit und Kontrolle in offenen Kommunikationsnetzen |
| Ist die Bundesrepublik Deutschland auf dem Weg in einen Überwachungsstaat? Diese polarisierende Frage ist der Ausgangspunkt des vorliegenden Buches. Immer umfassendere technologische Kontrollmöglichkeiten, die auch von den Sicherheitsbehörden genutzt werden, legen diesen Schluss nahe. Doch machen sich auch gegenteilige Tendenzen bemerkbar, da verschiedene Kontrollmöglichkeiten im Gegensatz zum Bedeutungsgewinn der Informationssicherheit stehen. Der Autor nähert sich diesem Problemfeld nicht aus normativer Sicht, sondern mit dem methodischen Instrumentarium der empirischen Politikfeldanalyse. Am Beispiel der Aushandlungen der Telekommunikationsüberwachungs-Verordnung (1998/2001) werden das Problembewusstsein, die Leitbilder und Handlungsorientierungen der wichtigsten staatlichen und nichtstaatlichen Akteure im Politikfeld Innere Sicherheit und Datennetzkommunikation untersucht, um sich so der Leitfrage anzunähern. |
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| "Der Autor untersucht exemplarisch die sich über drei Jahre (1998-2001) hinziehenden Verhandlungen zur Telekommunikationsüberwachungs-Verordnung. Er analysiert, welche Akteurskonstellationen und welche Konflikte zu beobachten waren und fragt, inwieweit die Ergebnisse der Verhandlungen eher durch technische Entwicklungen als durch politische Wertorientierungen beeinflusst wurden." |
| Silke Becker in Zeitschrift für Politikwissenschaft; ZPol-Bibliografie 3/05 |
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