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Daniela Wiegard
Die 'Soap Opera' im Spiegel wissenschaftlicher Auseinandersetzung
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Medienwissenschaften, Band 1
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| Im Jahr 1942 behauptete der New Yorker Psychiater Louis Berg in einer Rede vor dem Buffalo Advertising Club, dass der Konsum von ‘Soap Operas’ u. a. Angstzustände, Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche, Schüttelfrost, Schwindel, Herzrhythmus- und Verdauungsstörungen verursache. Diese und andere Äußerungen sind symptomatisch dafür, dass sich in einem halben Jahrhundert an der herrschenden negativen Einstellung zur ‘Soap Opera’ kaum etwas verändert hat. Der pauschalen Abwertung dieser Serienform steht jedoch die Tatsache gegenüber, dass ‘Soap Operas’ täglich ein Millionenpublikum zuerst vor das Radio und später vor den Fernseher lockten. Dieser Widerspruch ist Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. |
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