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Manuel Hurschmann
Gegen den Strich
Sozialpädagogische Lobbyarbeit für Stricher Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Pädagogik, Band 27
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| Auch männliche Prostitution gehört zur sozialen Wirklichkeit in Deutschland. Dabei stehen junge Prostituierte, die ihre Dienste auf dem Bahnhofs- oder Straßenstrich anbieten, in der Rangordnung ganz unten. Häufig haben Stricher keine Wohnung, sind verschuldet, werden nicht ausreichend ärztlich betreut und sind abhängig von Drogen, Alkohol oder Glücksspiel. Ihr Risiko, sich mit HIV zu infizieren, ist enorm hoch. Und eine sprachkräftige Lobby haben sie, anders als professionelle weibliche Sexarbeiterinnen, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Ein Mantel des Schweigens hüllt sich um dieses Thema. Kein Wunder, dass die Gesellschaft Strichern grundsätzlich ablehnend gegenübertritt. Selbst Hilfsangebote lassen sich erst nach umfangreicher Lobbyarbeit für die Bedürfnisse dieser Zielgruppe realisieren. Manuel Hurschmann vermittelt dazu einen profunden Einblick in die Soziale Arbeit mit Strichern, unterfüttert durch aussagekräftige Interviews mit Praxis-erfahrenen Helfern. Den theoretischen Unterbau der Darstellung bildet eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld einer zielgruppenspezifischen Lobbyarbeit. |
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| „Das Buch bietet einen guten Einblick in die besonderen Schwierigkeiten in der Sozialarbeit mit Strichern in Deutschland. Daher eignet es sich gut beispielsweise an Fachhochschulen als Grundlagenliteratur in den ersten Semestern, um dieses schwierige Arbeitsfeld vorzustellen und die Bedeutung der Lobbyarbeit gerade für diesen Bereich herauszuarbeiten.“ |
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Prof. Ulrich Paetzold, socialnet, 8/2011 |
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| „Argumentation und Belege sind fundiert und nützlich. [...] Das Buch macht eindringlich auf die Probleme von Strichern [...] aufmerksam.“ |
| Newsletter des Netzwerkes für Männergesundheit, Nr. 44/2011 |
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