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Stefan Riedel
Schulische Aufklärungsarbeit gegen sexuelle Verwahrlosung
Wissenschaftliche Beitrage aus dem Tectum Verlag: Sozialwissenschaften, Band 48
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Sexuelle Handlungen sind für Schüler längst kein Tabuthema mehr, werden in Medien, Literatur, Kunst und Mode breit zum Thema gemacht. So werden Kinder und Jugendliche viel früher damit konfrontiert als in zurückliegenden Dekaden. Doch ihre Kenntnisse sind oftmals rudimentär, weil insbesondere die Schule als neutrale Instanz ihrer Aufgabe oft nicht gewachsen ist. Zügelloser Konsum pornographischer Inhalte, Schwangerschaften Minderjähriger, Geschlechtskrankheiten und AIDS sowie sexuelle Gewalt unter Gleichaltrigen sind vielfache Symptome sexueller Verwahrlosung.
Stefan Riedel setzt die benannten Probleme inhaltlich in Zusammenhang mit schulischer Sexualaufklärung. Welchen Stellenwert haben sie in Lehrplänen? Wie reagieren Pädagogen darauf? Wo stößt die Institution Schule an ihre Grenzen und wie ließen sich diese überwinden? Lösungen sind dringend notwendig, denn eine verbesserte schulische Aufklärungsarbeit würde Jugendliche in ihrer sexuellen Entwicklung unterstützen. |
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| Stefan Riedel
Stefan Riedel, geboren 1977, erlernte zunächst den Beruf des Physiotherapeuten und studierte dann Sozialpädagogik, Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Kassel. Seit 2002 ist er als Dozent tätig und beschäftigt sich vor allem mit der eingeschränkten Sexualität bei Krankheiten. Seit 2011 führt er eine Praxis für Sexualberatung in Bad Wildungen. |
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