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Charlotte Dröll
Südafrikas Suche nach einer neuen Seele
Vom Rassismus zur spirituellen Ethik des Afrikanischen Humanismus Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft, Band 13
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| Südafrikas Antwort auf die Apartheid war erstaunlich. Nicht nach Rache sann die farbige Mehrheit nach dem Ende des rassistischen Unrechtssystems – der Weg in die Zukunft hieß Ubuntu: Gesellschaftliche Versöhnung und Harmonie wurden zur fundamentalen Basis des Zusammenlebens, Vergebung zum Kern gesamtgesellschaftlichen Selbstbewusstseins. Wirkungsvolle Instrumente wie die „Wahrheits- und Versöhnungskommission“ halfen das alles umzusetzen. Daraus entstand eine neue Ethik für Afrika, die trotz charismatischer Vertreter wie Nelson Mandela kaum außerhalb des Kontinents Beachtung fand. Charlotte Dröll ermöglicht einen Einblick in die komplexe und widersprüchliche Entwicklung Südafrikas seit Ende der Apartheid vor zwei Jahrzehnten. Die Autorin beleuchtet das Bemühen der Nation, eine neue humanistische Identität afrikanischer Prägung zu entwickeln und beschreibt die Schwierigkeiten und Hindernisse, die sie bei dieser gesellschaftlichen Transformation überwinden musste. Die Fortschritte sind angesichts der Ausgangslage äußerst respektabel. Die Afrikanische Renaissance und die Stärkung der Ubuntu-Identität erweisen sich als wichtige Säulen für ein selbstbewusstes Afrika. Von dessen Reichtümern soziokultureller Art sollte das vielfach zerstrittene Europa lernen. Desmond Tutu brachte es auf den Punkt: „To forgive, you know, is actually good for your health.“ |
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| „Eingeleitet von einem kurzen Abschnitt zur Geschichte der Apartheid zeichnet Dröll den Prozess der politischen und gesellschaftlichen Transformation von der Freilassung Nelson Mandelas im Jahr 1990 bis zum Ende der zweiten Legislaturperiode unter Thabo Mbeki im Jahr 2004 nach.“ |
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Anke Rösener, portal für politikwissenschaft, 11/2011 |
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| „Charlotte Dröll gibt einen Überblick über die komplexe und widersprüchliche Entwicklung Südafrikas in den letzten zwanzig Jahren. […} Hier wird vertiefend auf die Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC) eingegangen. […] Themen, die es Wert sind beachtet zu werden […].“ |
| Ulrich van der Heyden in: Das Historisch-Politische Buch, Heft 5 / 2011 |
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